Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Großer Erfolg bei der 1. Tauschbörse Maximum-& Ansichtskarten

Maximumkarten & Ansichtskarten beliebte Sammelgebiete.....

Vor kurzem veranstaltete die FSPL-Maximaphilie-Kommission den 1. Tauschtag für Maximumkarten und Ansichtskarten von 9.00 bis 18.00 Uhr im "Foyer de la Philatélie" 38, rue du Curé, L-1368 Luxembourg-Ville. Alle Sammler, die sich für Maximum- oder Ansichtskarten interessieren waren recht herzlichst eingeladen. Der Eintritt war frei.

Tische konnten kostenlos bis zum 20. November 2017 reserviert werden, maximum zwei Meter pro Anbieter. Erlaubt zum Anbieten und Tauschen waren nur Maximumkarten und Ansichtskarten.

Von den 32. FSPL-Briefmarkensammlervereine waren 25 durch ihren Präsidenten, einen oder mehrere Mitglieder vertreten. Das B.P. bedankt sich bei den FSPL-Vereinen, bei der POST Philately, der Presse und bei der RTL, die anwesend war und einen Bericht über den Tauschtag in "RTL-Lëtzebuerg" brachten.

Die 2. Tauschbörse mit Sonderstempel für Maximum-& Ansichtskarten finden im November 2018 im Foyer de la Philatélie statt.

Die POST Philately war an diesem Tag mit einem Sonderstempel von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr im Foyer de la Philatélie vertreten. Außerdem gab die Maximaphilie-Kommission eine Ansichtskarte und eine personalisierte Briefmarke heraus, um mit dem dazu passenden Sonderstempel eine Maximumkarte anzufertigen. Die fertige Maximumkarte wurde auch an diesem Tag angeboten. Jeder Besucher bekommt zwei Maximumkarten aus den Jahren 1985 bis 2010 geschenkt.

Viele sehen das Briefmarken-, Maximumkarten- und Ansichtskartensammeln als unnötige Zeitverschwendung an. Leider ahnen solche Menschen nicht, wie viel Schönes und Lehrreiches für jung und alt in der Briefmarke, Maximumkarte und Ansichtskarte steckt. Sie sind der Spiegel des kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Lebens aller Länder der Erde.

Die Maximumkarte ist ein philatelistischer Beleg, der aus drei Bestandteilen zusammengesetzt ist, und zwar: Ansichtskarte, Briefmarke und der dazu passende Stempel. Die Briefmarke muss auf der Bildseite der Ansichtskarte aufgeklebt und mit einem Poststempel versehen sein. Die drei Bestandteile müssen untereinander ein Maximum an Übereinstimmung aufweisen und gewisse Bedingungen erfüllen, z.B. muss die Briefmarke in gutem Zustand sein und Frankaturgültigkeit am Abstempelungsdatum haben. Die Ansichtskarte muss sauber sein und im Motiv mit der Briefmarke übereinstimmen, was auch auf den Stempel zutrifft, der einwandfrei und leserlich sein muss. Die Ansichtskarte soll vor Ausgabe der Briefmarke im Handel sein, damit ein jeder die Möglichkeit hat, sie zu erwerben und zur Anfertigung einer Maximumkarte zu verwenden.

Die Maximumkarte muss in der Zeit der Frankaturgültigkeit der Briefmarke, so nahe wie möglich zu deren Ausgabedatum hergestellt werden. Der Name des Ortes auf der Abstempelung muss eine direkte Beziehung zum gemeinsamen Bild, beziehungsweise Motiv, der Briefmarke und der Ansichtskarte haben. Viele Sammler und Hersteller von Maximumkarten stellen sich die Frage, ob alte Ansichtskarten mit neuen Briefmarkenausgaben benützt werden können. Auf Grund ihres Alters und ihrer Seltenheit bilden eben diese alten Ansichtskarten wertvolle Unterlagen für die Herstellung von Maximumkarten.

Der maximaphilistische Wert einer Maximumkarte, das heißt ihre Bewertung für den Tausch und für Ausstellungen, ist abhängig : - von der Qualität ihrer Bestandteile und von der Beachtung der drei Übereinstimmungen, - vom Katalogwert der Briefmarke, der auf Grund ihres Nominalwertes und ihrer Seltenheit festgesetzt ist, - von der Seltenheit und Beschaffenheit der Ansichtskarte - alte Ansichtskarten werden höher bewertet als neue, - von der Tatsache, ob auf dem Bild der Ansichtskarte Elemente vorhanden sind, die das Bild der Briefmarke ergänzen, falls dieses eine Einzelheit oder einen Ausschnitt eines Motivs darstellt, - von der Art der postalischen Abstempelung: ob sie älter ist und eine gute Übereinstimmung aufweist, - von der Illustration des Stempels: ob diese einen Text oder ein Bild aufzeigt, die in Zusammenhang mit dem Motiv der Briefmarke stehen. Besonders wertvoll sind alte Maximumkarten vor 1940 und etliche nach 1940, welche dem internationalem Reglement entsprechen.

Die zur Goldenen Hochzeit des Erlauchten Herrscherpaares Großherzog Adolph und Grossherzogin Adelheid-Marie herausgegebene Ansichtskarte mit der Briefmarke 5c Großherzog Adolph im Profil, abgestempelt am 16. Januar 1902 in Luxemburg, gilt zur Zeit als älteste Maximumkarte Luxemburgs - bis zur Zeit noch immer ein Unikat. Diese Maximumkarte wurde von Luxemburg nach Wien geschickt.