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Feldhockey in Corona-Zeiten

Erster Sportnachmittag der LASEP in der Pandemie

Stadt Boy Konen: Schule und Kinderbetreuung zu, Freunde weg, Oma verboten, Spiel- Sportplätze abgeriegelt, rausgehen nur noch mit Eltern: Die Regelungen zur Pandemieprävention trafen Kinder unverhältnismäßig hart. Denn sie durften faktisch nicht mehr mit anderen draußen toben und spielen. Damit entfiel für sie die wichtigste – und auch gesündeste – Bewegungs- und Entspannungsmöglichkeit.

Ein Mangel an Bewegung kann für Kinder zu ernsthaften Problemen führen mit negativen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden. Daher ging es am Dienstagnachmittag auf dem Stade Boy Konen in dem von der „Ligue des Associations Sportives de l’Enseignement Fondamental“(LASEP) organisierten Nachmittag nicht um „harten“ Sport, sondern um Spaß an Bewegung und Freude am Laufen, Springen, Balancieren und Werfen, also alles Grundlagen, die für jede Sportart unabdingbar sind und auch alle anderen Bereiche der kindlichen Entwicklung im Sinne einer altersgerechten Bewegungskompetenz unterstützen. Dabei erlernten die Grundschüler, gemäß den aktuellen Sicherheitsbestimmungen, in kleinen Gruppen und räumlich weit getrennten Ateliers spielerisch die unterschiedlichen Bewegungstechniken und Basisübungen im Feldhockey. Passend zu den Pandemie-Vorschriften ist Hockey im Unterschied zu anderen Ballsportarten grundsätzlich ein körperloses Spiel. Der technische Direktor des Hockey-Landesverbandes Maxime Halflants und Trainer Ignacio Gomez-Acebo hatten zusammen mit dem LASEP-Verantwortlichen Steve Marx einen spannenden Nachmittag zusammengestellt, der den Kindern sichtlich Freude brachte.