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Die LASEP im Olympia-Fieber

Ad Foto: Stolz zeigen die kleinen Olympioniken die erste Medaille in ihrem jungen Sportlerleben


Sportliche Zehnkämpfe in Koetschette, Koerich und Kirchberg

Mit einem Jahr Verspätung soll am 23. Juli 2021 doch noch das olympische Feuer ins Olympiastadion von Tokio getragen werden. Auch die LASEP (Ligue des Associations Sportives de l’Enseignement Fondamental) hatte in ihren Aktivitäten eine Kinderolympiade mit zehn ansprechenden Bewegungsaktivitäten angedacht. Immer noch kämpfen der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga und der Luxemburger LASEP-Verantwortliche Steve Marx mit dem Covid-Virus, beide aber wollen trotz Corona-Notstand die Spiele nicht absagen.

Sportlehrer Steve Marx hat sich um eine Variante bemüht, die zwar keine 1 000 Kinder in der Coque vereinte, trotzdem gemäß den ministeriellen Pandemie-Anordnungen in drei getrennten Sporthallen und mit weniger Olympioniken den olympischen Gedanken zum Ausdruck brachte. Dazu hatte er eigens dynamische Zehnkampf-Spielideen mit einem passendem Corona-Hygieneschutzkonzept entwickelt. „Dabei sein ist alles“, hieß es demnach in diesen Tagen in den sportlichen Workshops in Koetschette, Koerich und Kirchberg. Hoch und laut ging es bisweilen in dem bunten Parcours mit zehn Stationen her. Der Spaß stand zwar überall im Vordergrund, trotzdem wurde der Ehrgeiz geweckt und trieb die kleinen Athleten zu Höchstleistungen an. Alle Teilnehmer wurden mit einer Goldmedaille belohnt.

LASEP-Präsidentin Nicole Kuhn-Di Centa sagte sich erfreut, dass zumindest diese sportliche Aktivität in der Corona-Pandemie stattfinden konnte und betonte den idealen Rahmen, Kinder schon im frühen Alter mit der Faszination Olympia und der Kraft ihrer Werte in Berührung zu bringen.