Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Jahresrückblick beim „Foyer Eisleker Heem“


Die Generalversammlung des „Foyer Eisleker Heem Lellgen“ ging dieser Tage in Holler über die Bühne. Es war Präsident Robert Dichter, der die Anwesenden dort willkommen hieß.

Komplex war der Bericht von Romain Scholtes über die Tätigkeiten der Bewohner und die Verwaltung des Foyer. Von der Umsetzung der ministeriellen Neuregelung des Behindertenstatuts über die Fortbildung des Personals bis zum Alltag der in einzelnen Gruppen eingeteilten Bewohner gab es viel zu berichten.

Hervorzuheben ist u.a., dass die Langzeitbewohner inzwischen ein Alter erreicht haben, in dem sie nicht nur beschäftigt werden müssen, sondern in dem auch kleine und große Wehwehchen behandelt werden müssen. So sind die Betreuer immer öfter auch als Pfleger tätig, ein Job, der viel Geduld und auch physischen Einsatz erfordert.

Neben den Gruppen mit mittelschweren bis leichten Behinderungen werden auch Tagesgäste betreut, welche selbstständig in begleiteten Wohnungen leben und nur zur Arbeitszeit nach Lullingen kommen. Ebenfalls funktioniert ein „Service de dépannage“ für Familien, die eine Verschnaufpause in der Betreuung ihres behinderten Familienmitglieds brauchen. Neben den traditionellen Ateliers wurde für die Wintermonate als Beschäftigung eine Musikstunde mit rhythmischen Instrumenten wie Perkussion und Didgeridoo eingeführt. Eine weitere Neuerung ist das Burgbrennen, eine Tradition, die viel Begeisterung bei den Behinderten auslöst. Da in Ermangelung von Helfern diese Tradition in Lullingen zum Erliegen kam, beschlossen die Verantwortlichen des „Lellger Heem“, eine eigene Burg im Kleinformat aufzurichten.

Nach getaner Arbeit und den Routinebeschäftigungen am Abend und den freien Tagen trainieren die sportlichen Bewohner auch gerne für die Teilnahme an den Sportstagen der Behindertenvereinigungen Alpaps, Ediff oder CHNP, nehmen aktiv teil am „Relais pour la vie“ in der Coque, der Springprozession, den Kolonien, an kreativen Ateliers außerhalb des Heims und anderem mehr. Bei den Spielen der „Special Olympics“ in Korea erhielten zwei Teilnehmer des „Lellger Heem“ eine Goldmedaille. Besonders begeistert sind die Bewohner von den Besuchen des Golden Red River „Vistou“, der mit seinem Frauchen regelmäßig vorbeischaut.

Als komplex kann man auch den Kassenbericht bezeichnen, der von André Sassel vorgetragen und von den Revisoren Patrick Comes und Jean Marie Schmitz kontrolliert und abgesegnet wurde. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Marguerite Reckinger-Neser, und seine Kandidatur nicht erneuert hat Vic Seil.

Der Vorstand setzt sich derzeit wie folgt zusammen: Präsident Robert Dichter, Vizepräsident François Rossler, Sekretär Marc De Geest, beigeordnete Sekretärin Hilda Dichter-Meyer, Kassierer André Sassel, Mitglieder Pfarrer Michel Bock, Margot Dahm-Schilling, Agnes Durdu, Leon Eiffener, Julie Enders-Schroeder, Georgette Kohnen-Arend, Ernest Lamborelle, Lucien Meyers, André Pletsch, Rosi Portzen-Withor, Marie-Anne Scholer, Aline Schroeder-Kreins, Alex Thillens und Hubert Van den Bergmortel.(J R-K)