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Von Umbrien nach Rom - Italien Tournee von Luxembourg Philharmonia

Auf Einladung diverser Kulturträger und Städte der Region Umbrien sowie unter der Schirmherrschaft des italienischen und des luxemburgischen Kulturministeriums und mit der Unterstützung der luxemburgischen Botschaft in Rom absolvierte Luxembourg Philharmonia in der Osterwoche eine vier Städte Tournee von Umbrien nach Rom. Auf dem Programm stand jeweils die Ouvertüre zu Don Giovanni sowie das 2 Klavierkonzert in dmoll von W. A. Mozart mit dem italienischen Solisten Luca Garbini sowie die zweite Symphonie von L. v. Beethoven.. Am ersten Abend fand das Konzert im gut besuchten, modernen Teatro Secci in Terni statt. Am zweiten Abend bestritt Luxembourg Philharmonia das Eröffnungskonzert des alljährlich stattfindenden Festival « Musica dal mondo » in der freskendekorierten, mittelalterlichen Sala dei Notari im Palazzo dei Priori in Peruggia. Auf etwas zu kleiner Bühne konnte das Orchester unter der bewährten Leitung ihres Chefdirigenten Martin Elmquist in diesem prächtigen Rahmen ein interessiertes Publikum begeistern. Das dritte Konzert fand dann in Todi statt, einer bezaubernden kleinen mittelalterlichen Pilgerstadt, mit einem dieser wunderbaren, typisch italienischen, mit Gold und rotem Samt dekorierten Logentheaters. Vor fast vollbesetztem Hause wurde das Orchester mit lang anhaltendem Applaus bedacht. Besonders viel Beifall bakam Martin Elmquist, als er in einer kleinen Ansprache die kurz zuvor stattgefundenen Terroranschläge in Brüssel erwähnte, und die Konzerte der « fratellanza e amore » widmete und dass wir unsere Kultur mit Instrumenten und Musik gegen Hass und Gewalt verteidigen. Der vierte Abend fand im Auditorium des berühmten römischen Conservatorio di Santa Cecilia unter Beisein der luxemburgischen Botschafterin in Rom statt. Geplant war das Konzert im Teatro Olimpico, dieses musste jedoch vor sechs Woche wegen masiven Beschädigungen durch den Einsturz eines Nebengebäudes geschlossen werden. Die Organisatoren suchten fieberhaft nach einer Ausweichmöglichkeit, die erst eine Woche vorher mit dem Auditorium im Konservatorium gefunden wurde. Eine darauf folgende Werbung in letzter Minute führte wohl dazu, dass man sich ein etwas grösserers Publikum gewünscht hätte. Unter den Zuhörern weilte allerdings der Intendant des Morellino Classica Festival, der anschliessend das Orchester spontan auf dieses Festival in der südlichen Toskana einlud. Mit italienischem Enthusiasmus absolvierte das Orchester diese vier Konzerte an vier aufeinander folgenden Abenden, vor der grossartigen Kulisse dieser Kulturlandschaft, womit diese Tournee von Umbrien nach Rom jedem Teilnehmer in unvergesslicher Erinnerung bleiben wird.

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