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Nötige administrative Genehmigungen liegen allesamt vor

Die Apemh („Association des parents d'enfants mentalement handicapés“) plant auf einem Grundstück in Limpach ein neues Ausbildungs- und Berufszentrum für geistig behinderte Menschen. Ziel ist es, diesen jungen Menschen trotz ihrer Beeinträchtigung eine professionelle Ausbildung und eine Chance zur Selbstverwirklichung zu geben.

Ein Recht, das auch die Kriterien der Uno-Charta für behinderte Menschen definiert und der sich sämtliche EU-Staaten angeschlossen und damit verpflichtet haben.

Weil sich anhand von Untersuchungen gezeigt hat, dass sich in den kommenden Jahren vor allem im Süden des Landes ein Bedarf an entsprechenden Einrichtungen konkretisieren wird, sollen auch vor Ort die nötigen Strukturen geschaffen werden. Man geht davon aus, dass in den nächsten Jahren etwa 300 Sonderschüler aus den Grundschulen kommen, die für ihren weiteren Berufsweg einen Ausbildungsplatz in einem geschützten Atelier benötigen, damit man ihnen die Möglichkeit bieten kann, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Auf Grund dieser Zahlen baten sowohl das Familien- als auch das Arbeitsministerium die Apemh bereits im Jahre 2007, neue Strukuren im Süden des Landes zu schaffen.

Die geplante Struktur in Limpach soll etwa 200 Personen mit Handicap sowie das benötigte Personal aufnehmen können. Diese Auffangstruktur wird unabhängig funktionieren und soll neben einem administrativen und sozio-pädagogischen Begleitprogramm andere Aktivitäten wie eine Restauration, verschiedene Ateliers, die Betreuung von Tieren sowie Gemüseanbau und einen landwirtschaftlichen Bereich anbieten.

Ein Teil der bestehenden landwirtschaftlichen Aktivitäten in Bettingen/Mess wird dann auf den neuen Standort verlegt, was den Verantwortlichen ermöglicht, den frei gewordenen Platz für die Erweiterung bestehender Angebote zu nutzen. Für den Bau in Limpach hat die Apemh im Mai 2008 eine Genehmigung seitens der Ministerien erhalten, und die Apemh verfügt heute über alle weiteren nötigen Genehmigungen, um das Projekt anzugehen.

Angesichts der Dringlichkeit hofft die Apemh, dass die derzeitigen provisorischen Strukturen auf dem Gelände bald einer definitiven Einrichtung weichen können, in denen die Apemh ihrem Auftrag nachkommen kann. (NaR)



www.apemh.lu