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Mit Naturpflege gegen Arbeitslosigkeit

Die kleine Ortschaft Lasauvage ist seit kurzem um eine Sehenswürdigkeit reicher. Der ehemalige Industrieschauplatz findet schrittweise zu einem naturnahen Ambiente, ohne dabei seinen historischen Charme zu verlieren.

Am Donnerstag fand die offizielle Einweihung des „Kierchweier“ und des „Crosnière-Weiher“ mit seinem didaktischen Wanderweg statt. Der sich in der Ortsmitte befindliche „Kierchweier“ war seit den 60 Jahren versandet. Zudem war das Gelände offensichtlich von einigen Artgenossen als Müllhalde missbraucht worden. Im September 2011 begannen die Arbeiten zur Neugestaltung. Nach der Entrümpelung wurde der Weiher wieder ausgebaggert und neu angelegt. Diese Arbeiten dauerten ein Jahr.

Anschließend wurden Wege und hölzerne Stege rund um das Gewässer angelegt. Es entstanden Aussichtsplattformen und zwei Pavillons aus Naturstein und verzinkter Unterhauskonstruktion. Der eine der beiden Pavillons ist mit zwei großen Grillplätzen versehen und kann auf Nachfrage bei der Gemeinde Differdingen gemietet werden. Der zweite beinhaltet feststehende Bänke und Tische und ist jederzeit frei zu- gänglich.

Der zweite Weiher beim didaktischen Wanderweg liegt etwas abseits der Ortsmitte. Hier wurden Plattformen und Stege errichtet, die der Naturbeobachtung dienen sollen. Ein Beobachtungshaus soll unter anderen den Kindern der Naturschule Lasauvage zur Verfügung stehen. Beide Weiher werden von der „Croisnière“ gespeist. Blindschleichen, Molche und Libellen sollen hier den idealen Lebensraum vorfinden.

Einen ausführlichen Bericht mit Ausführungen von Minister Nicolas Schmit zur Rolle der Beschäftigungsinitiativen bei diesem Projekt, finden Sie im Luxemburger Wort vom 13. September auf Seite 22.


(Foto: LW-Claude Piscitelli)