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Offizielle Inbetriebnahme des Regenüberlaufbeckens „ An der Laach“ in Fingig

Der SIDERO-Präsident Alain Weins und der Schöffenrat der Gemeinde Käerjeng haben kürzlich zur offiziellen Inbetriebnahme des Regenüberlaufbeckens „An der Laach“ in die Ortschaft Fingig geladen.
Dieses Regenüberlaufbecken ist ein wichtiges Bauwerk im Abwassersammler der Kläranlage Clemency. Hier wurde der vorhandene Regenüberlauf im Kanalnetz durch ein Regenüberlaufbecken ersetzt, was eine erhebliche Verbesserung der Qualität der „Këschelbaach“ bedeutet. Bei dem Becken handelt es sich um ein unterirdisches Bauwerk, das nur anhand der Schachtabdeckungen und der Schaltschränke sichtbar ist. Neben dem Regenüberlaufbecken wurden zusätzlich der Abwassersammler und der Regenwasserkanal auf einer Länge von rund 120m erneuert.
Herr Jean Weicherding, Direktor des SIDERO, erklärte den Besuchern einige technische Details des Regenüberlaufbeckens „An der Laach“, welches ein Gesamtvolumen von 213m³ beträgt.
Das Gesamtprojekt mit einem Kostenvoranschlag von 1 696 800,00 € wurde durch den „Fonds pour la Gestion de l’Eau“ mit 738 888,00 € gefördert.
Neben den Vertretern des SIDERO und der Gemeinde Käerjeng, nahm auch Innenminister Dan Kersch an der Zeremonie teil.
Herr Kersch hob, in seiner Rede die gute Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den staatlichen Instanzen hervor und ihre Bemühungen, um die Qualität der Gewässer stetig zu verbessern. Diese Zusammenarbeit habe sich, so Dan Kersch, in den letzten Jahren zunehmend verbessert und man arbeite Hand in Hand, um eine der Uraufgaben der Gemeinden, nämlich die Wasserklärung, zu optimieren.
Der Innenminister erklärte, dass die Gemeinde Käerjeng, mit Bürgermeister Michel Wolter und seinem Schöffenrat, den Einwohnern von Fingig mit dem Bau des Regenüberlaufbeckens einen großen Dienst erwiesen habe und demnach seien die staatlichen Gelder in solche Projekte gut investiert. Zudem versicherte er, dass diese Finanzierungen auch weiterhin von der Regierung getätigt würden. Der Sinn eines solchen Beckens bestehe schließlich darin auf starke Regenfälle, wie sie bei uns vor allem in den letzten Tagen aufgetreten sind, technisch einwandfrei vorbereitet zu sein und somit Überschwemmungen zu vermeiden.
Zum Schluss versicherte der Minister noch, dass dies sicher nicht die letzte Inbetriebnahme eines solchen Regenüberlaufbeckens gewesen sei.