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Abschlussfeier der „Bëschschoul“ - Ein prägendes Erlebnis

Alljährlich freuen sich die Kinder des 1. Zyklus aus dem „Schoulkauz“ in Wilwerwiltz auf sechs Wochen Unterricht in der freien Natur.

Drei Zelte, davon ein Indianerzelt, werden nach den Pfingstferien bis zu den Sommerferien mit dem Klassenraum getauscht.

Die Lehrerinnen Annick Lentz, Anick Schlim und Nadine Schank sowie die Erzieherinnen Joy Sassel, Nancy Holtz, Mandy Hau und Isabelle Gabriel hatten dieses Jahr ein tolles Programm mit ihren Schützlingen ausgearbeitet. Naturkunde stand ganz oben, und die Kleinen waren begeistert, was im Wald alles kreucht und fleucht und gedeiht.

Viele kreative, attraktive und lehrreiche Spiele wurden durchgeführt und dies bei jedem Wetter. Die Mütter wechselten sich ab und versorgten die Gruppe mit Mittagessen. Auch die Gemeindearbeiter und das Schulsyndikat „Schoulkauz“, Träger des nicht alltäglichen Projekts, leisteten wertvolle Hilfe. Beim Abschlussfest, bei dem leckere Grillspezialitäten und selbstgefertigtes Gebäck angeboten wurden, versammelten sich die Kinder mit ihren Eltern, die Lehrerinnen und Erzieherinnen, die Vorsteher des „Schoulkauz“, François Rossler (Präsident) und Armand Mayer (Vizepräsident), sowie die Gemeindearbeiter. Auch Schulinspektorin Françoise Welbes stattete diesem besonderen schulischen Ereignis einen Besuch ab. Annick Lentz dankte allen im Namen der Lehrerinnen und Erzieherinnen, die sich einsetzen, damit diese schöne Tradition erhalten bleibt. Ihr Dank galt auch dem Verständnis der Eltern und den Busfahrern, die einen außerplanmäßigen Halt einlegen mussten.

François Rossler erläuterte die Entstehung der Waldschule, ein Projekt, das aus Skandinavien stammt und das erstmals vor zwölf Jahren in Knaphoscheid durchgeführt wurde. Mit dieser Idee wolle man den Kindern die Möglichkeit geben, durch Ruhe ihr inneres Gleichgewicht zu finden. Keine Mauern, die das natürliche Bedürfnis nach Bewegung und Entdeckung hemmen, sollten den Kindern den Schulbesuch in der freien Natur erleichtern.

Somit könnten sie die Natur hautnah entdecken, ein Erlebnis, das ohne jeden Zweifel das Leben der kleinen Schüler präge. Das Projekt sei mit viel Arbeit verbunden, weshalb er sich bei allen bedankte, die sich immer an der Realisation der Waldschule beteiligen.(MiNi)