Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Vivace feiert Geburtstag - „standing ovations“ im ausverkauften Kammermusiksaal

Vivace feiert Geburtstag - „standing ovations“ im ausverkauften
Kammermusiksaal

Ob Geburtstagsfeier oder Silberhochzeit – Vivace feierte sein 25jähriges
Bestehen am 9. Mai mit einem fulminanten Konzertabend in der Philharmonie.

Unter der Leitung des Chorgründers Ulric Evrard bot das Ensemble Vocal
seinem Publikum ein abwechslungsreiches Programm welches den
musikalischen Bogen von Highlight zu Highlight spannte.
Als „Reise um die Welt und durch die Zeit“ bezeichnete Moderatorin Monika
Evrard-Messerer den Konzertabend zu dem außer den über 50 Sängerinnen und
Sängern auch 3 Musiker beitrugen.

Die Pianistin Inga Feter beeindruckte mit einem gefühlvollen Nocturne von
Frédéric Chopin ebenso wie Christian Simon am Keyboard mit
Eigenarrangements und Benoît Schmeler an der Percussion.
Die Komposition „Zulu One“ des Dirigenten erhielt durch die Trommel-
Begleitung ihren ganz eigenen Rhythmus und begeisterte das Publikum ebenso
wie der Leonard Cohen-Song „Halleluja“ und ein ABBA-Medley der drei Musiker.
Die beiden Solistinnen Marie-France Welter und Nathalie Eichenseher
überzeugten mit ihrer gesanglichen Darbietung von Rossinis „Duetto buffo di
due Gatti“ und mit ihrem schauspielerischen Talent. Man sah die beiden felinen
Rivalinnen förmlich ihre Krallen wetzend vor sich.

Vivace lässt sich nicht auf eine bestimmte Musikrichtung oder einen Stil
festlegen. Das bezeugten die Kontraste zwischen dem Renaissance-Stück
„L'Amour de Moy“ und dem Popsong „We are the World“ oder dem fast
träumerisch schwebenden „Adiemus“ und dem Filmtitel „I will follow him“.

Sah man dem Dirigenten, der Vorsitzenden Pascale Hofmann und dem
Ensemble ihre Anspannung zu Beginn des Abends deutlich an, so verschwand
diese nach dem ersten Stück und machte einer auch das Publikum
ansteckenden Fröhlichkeit Platz.
Die wunderbare Akustik und die wohltuende Intimität des Kammermusiksaales
trugen ebenso wie die konzentriert und sehr professionell agierenden
Mitglieder des Ensembles unter dem exakten und ausdrucksstarken Dirigat von
Ulric Evrard zum Gelingen des Abends bei.
Das begeisterte Publikum konnte gar nicht genug vom „Vivace-Sound“
bekommen und rief den Dirigenten zu vier „Encores“ zurück auf die Bühne.

„Spaß und Freude am Singen“ sowie „der familienähnliche Zusammenhalt der
Gruppe“ seien Hauptgründe für ihren Einsatz bei Vivace, so hört man von den
Sängerinnen und Sängern.
Nach diesem rundum geglückten Konzertabend glaubt man dies sofort und
sicher hat der eine oder andere im Publikum mit dem Gedanken gespielt, doch
auch einmal zum Probesingen bei Vivace anzutreten.

Mehr Informationen zu Vivace und seinem Programm finden Sie auf der Chor-
Website www.vivace.lu.