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Kunst- und Kulturfestival in Kehlen

Die zweite Auflage des Kehlener Kunst- und Kulturfestivals kurz „KUKI“ genannt, kannte einen überragenden Erfolg. Über 120 Teilnehmer stellten am 21. Mai im alten Dorfkern ihre Kunstwerke aus. Die Vielfalt der Ausstellungsräumlichkeiten und die Vielfalt der Kunstrichtungen verliehen dem KUKI eine ganz besondere Note. Nicht nur in öffentlichen Gebäuden wie Musiksaal, „Galerie bei der Kirch“ und in der Kirche stellten die Künstler ihre Werke aus, sondern auch in privaten Scheunen, in Garagen, in der „Moellechkapell“, in Zelten sowie in den Räumlichkeiten des Brennereimuseums.

Pünktlich um 11 Uhr wurde das Trikolore Bändchen in Anwesenheit vieler Ehrengäste vom Bürgermeister und Präsidenten der Kulturkommission durchtrennt und das Kunstfestival in Kehlen war eröffnet. In seiner Ansprache bedankte sich Guy Scholtes ganz besonders bei den Bewohnern der betroffenen Starssen, welche ihre privaten Räumlichkeiten für die Künstler zu Verfügung stellten, sowie beim Initiator des „KUKI“, André Gerges. Zwei Jahre lang wurde intensiv am Festival geplant und viele Arbeitsstunden wurden von der „KUKI“-Mannschaft aufgebracht um zum Erfolg zu gelangen.

Schließlich kamen am Samstag mehrere tausend Besucher nach Kehlen und schlenderten durch die gesperrten Straßen um die verschiedensten Kunstexponate zu bewundern. Für Animation sorgten das Circolo Stelzentheater, die Fun Brass Band und das Universal Druckluftorchester. Für Kinder gab es eine Märchenrallye und Facepainting. Im Brennereimuseum wurden laufend geführte Besichtigungen angeboten. Fürs leibliche Wohl sorgten die lokalen Vereine sowie ein türkischer und ein iranischer Imbissstand.

Glücklicherweise spielte das Wetter mit und so manch einer nahm sich den ersten Sonnenbrand. Bei den Organisatoren der Kehlener Kulturkommission sah man nur zufriedene Gesichter und so wird vermutlich einer weiteren Auflage des Kehlener Kunst- und Kulturfestivals nichts im Wege stehen.

Fotos: Willy Suys