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"Wenn Steine reden" - Neues Buch über die Gemeinde Junglinster

Kaum ein Jahr ist vergangen, seit René Link und Francis Dahm ihr Buch « Die Geschichte des Gemeinderates von Junglinster » vorgestellt haben, in dem die Autoren hauptsächllich versucht haben, die Geschichte des Gemeinderates von Junglinster an Hand von Dokumenten zu beleuchten. Und das ist ihnen gelungen. Auf 543 Seiten können finden die Leser die Namen der Gemeindepolitiker seit Bestehen der Gemeinde und sie können sich ein Bild machen, unter welchen Bedungungen, die Leute in unserer Gegend gelebt haben.

Dieses erfolgreiche Buch wird nun ergänzt durch ein weiteres Kunstwerk – ein Buch von 334 Seiten – das den Titel trägt : « Wenn Steine reden ». Dieses Buch trägt als Untertitel : « Gemeinde Junglinster – Ihre Geschichte – Ihre Bauwerke). Nach den Vorwörtern von Premierminister Xavier Bettel, von Staatssekretär Guy Arendt, vom Direktor des SSMN Patrick Sanavia und von Bürgermeister Romain Reitz liefern die Autoren Erklärungen zu dem geschichtsträchtigen Werk. In ihrem Vorwort schreiben sie : « Sinn und Zweck dieser Arbeit besteht darin, unserer Nachwelt aufzuzeichnen, wie unsere Döprfer entstanden sind, wie unsere Ortschaften und Häuser früher aussahen und wie sie sich entwicklet haben. Das Projekt beinhaltet ebenfalls die historischen Häuser- und Straßennamen. »

Schon beim Durchblättern des Buches merkt man, wieviel Arbeit, wieviel Fleiß, wieviel Ausdauer nötig waren, um dieses Werk herzustellen. Häuser, Straßen, Ortschaften, Gebäude, Kirchen, Schulgebäude, Wegkreuze, historische Namen, Dokumente, Bäume der 12 Ortschaften der Gemeinde liefern eine Fülle von interessanten und lehrreichen Informationen, die vieles über die letzten Jahrhunderte in unserer Gemeinde berichten. Interessant wird es sicherlich für jeden sein, sich das Wissen – oder auch nur einen Teil des Wissens – das in diesem Buch zu finden ist, anzueignen.

Seit Jahren hörten wir immer wieder : « Wa mer gutt een hatten, deen d’Geschicht vun eisen Dierfer géing schreiwen ! » Bisher wurden immer wieder Teile der Geschichte in den Broschüren, die von den Vereinen anlässlich der Stiftungsfeste heuausggegeben wurden, veröffentlicht. Aber ein kohärentes Buch wie « Wenn Steine sprechen » fehlte bis jetzt in unsern Wohnstuben.

Deshalb sind die vier Autoren Armand Schleich, Annette Weiwers-Probst, Sven Fiedler und Michel Schuller für ihre mustergültige Arberit zu beglückwünschen. Sie haben eine Lücke geschlossen, ein Meisterwerk vollbracht, auf das wir schon lange warteten.

Bürgermeister Romain Reitz dankte den Autoren für ihre ausgezeichnete, wichtige und wertvolle Arbeit und ging auf die Entstehungsgeschichte des Werkes ein. Nachdem er mit Armand Schleich über ein solches Vorhaben gesprochen und ihn von der Nützlichkei dieser geschichtlichen Informationen überzeugt hatte, dauerte es nicht lange bis sich ein Team zusammen gefunden hatte – « eng flott Equipe » – das bereit war, diese Herausforderung anzugehen. Drei Jahre später - am 13. Juli 2018 – wurde das neue Buch vorgestellt und es fand die Zustimmung aller Anwesenden. Und der Bürgermeister schloss seine Ansprache mit den Worten : « Dat Wierk hei ass esou interessant an esou wäertvoll, datt et a kengem Haus an eiser Gemeng däerf feelen ? »