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Weihnachtsdeko in Hülle und Fülle

Vor einigen Wochen habe ich mich noch darüber geärgert, dass in einem Baumarkt bereits 2 Monate vor Weihnachten das gesamte Sortiment an Weihnachtsartikeln für drinnen und draußen angeboten wird. Seit Ende Oktober blinken und funkeln in allen Farbnuancen Leuchtketten, - netze, -wasserfälle, .doppelt und mehrfach verkabelt, um ein wirkliches Lichtspektakel mit abwechselnden Effekten zu garantieren. Das Ganze stimmungsvoll mit Weihnachtsliedern aus mickrigen Lautsprechern untermalt, die man sich nicht einmal daheim in der Werkstatt zumuten möchte. Die armen Abteilungsleiter werden nach Feierabend daheim statt „Stille Nacht“ „ O du Fröhliche“, und „Petit Papa Noël“, „Jingle Bells“ lieber einen schmissigen Sousamarsch, was vom Udo Jürgens, Dave Dudley , Johann Strauss oder verstorbenen Chansonniers wie Gilbert B., Jacques B., Yves M,Edith P., Juliette G., Hildegard K., Dalida ... auflegen. Was typisch Klassisches kann auch zum Abschalten dienlich sein.

Doch 2 Wochen vor dem 1. Advent ist auch bei mir die Vorfreude auf Weihnachten geweckt worden. Ich habe mich in einem Supermarkt umgesehen, was dieses Jahr an Neuerungen in Punkto Weihnachtsartikel geboten wird, mal abgesehen von dem süßen Zeug aus Schokolade und Marzipan. Dort hatten sich auffällig viele Kunden eingefunden. Mit meiner Kamera habe ich Fotos gemacht. Damit werde ich meine Frau daheim zu überzeugen versuchen, dass die Weihnachtsartikel der letzten Jahre wenigstens teilweise ersetzt werden müssen, da sie nicht mehr in Form, Material und Farbe dem aktuellen Trend entsprechen. Aber das wird noch Überzeugungsarbeit kosten. Ich werde deshalb all die Fotos lieber für mich behalten und sie auf my.wort.lu stellen. Dort kann jeder sich davon überzeugen, wieso es mir schwerfällt, mich von den herrlichen Neuerungen nicht verführen zu lassen. Übrigens habe ich 3 identische Dekoartikel gekauft, zylinderförmige Behälter aus echter Eichenrinde, mit einem großen Glas drin. Dort kann man ein Teelicht hineinstellen, ohne befürchten zu müssen, dass das Eigenheim einer verheerenden Feuersbrunst zum Opfer fällt. Ökologisch dazu, da wird meine Frau Gnade walten lassen.