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Wanderausstellung „Grenzen – vorgestern, gestern, heute und morgen“

„Grenzen – vorgestern, gestern, heute und morgen“

Wanderausstellung in der Euregio

Sankt Vith. Zur Zeit und noch bis zum 21. November findet im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Triangel“ in Sankt-Vith (B) die Wanderausstellung „Grenzen – vorgestern, gestern, heute und morgen“ des Fördervereins Vennland statt. Mit dieser Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft und Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen steht wird eine künstlerische Aufarbeitung des Grenzbegriffes angeboten.

Grenzen greifen täglich in das Leben der Menschen ein. Ob in finanzieller, sozialer oder politischer Hinsicht. Seit rund 100 Jahren leben die Menschen in der deutsch-belgisch-niederländischen Grenzregion mit immer wieder wechselnden Grenzfestlegungen. Sie beeinflussen das Leben und die Schicksale von Menschen, Tieren und Natur.

Eine internationale Künstlergruppe will sich mit Kunstwerken aus den Bereichen Bildhauerei, Malerei und Tapisserie dem Begriff nähern. Teilnehmer sind: Claudine Mertens (Ostbelgien), Eric Legrain (Provinz Lüttich), Marieke Russel, (NL-Limburg) und Dieter Nusbaum (Region Aachen).

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Im Rahmen dieser Ausstellung ist auch die Installation „Grenzen“, das Ergebnis eines zweitägigen Workshops mit Kinder der vierten Klassen der Grundschulen Arzfeld, Daleiden und Lützkampen (D) sowie der Zentralschule "Parc Hosingen" zu sehen.

Die einzelnen meterlangen Folien nähern sich dem Begriff „Grenzen“ auf unterschiedliche Weise: „Zuhause im Grenzgebiet Belgien, Deutschland und Luxemburg“, „Die Grenze zwischen arm und reich“, „Die Grenze zwischen traurig und fröhlich“, „Krieg um Grenzen“, „Tiere kennen keine Grenzen“, „Die Our als Grenze“, „Brücken bauen“ sowie „Grenzen – vorgestern, gestern, heute und morgen“. Zu sehen sind zudem eine ganze Reihe A4 große Zettel, auf denen die Kinder Erklärungen zu ihren Werken geben.

Dieser bereits zum vierten Mal stattgefundene Workshop unter der künstlerischen Leitung von Dieter Nusbaum ist eine Initiative der 1997 gegründeten europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung „Islek ohne Grenzen“. Aus den Ergebnissen des Workshops wird jedes Jahr ein „Kinder-Kunst-Kalender“ veröffentlicht. (Das „Luxemburger Wort“ berichtete.)

Die Ausstellung im „Triangel“ (Vennbahnstraße 2 Sankt Vith) ist wochentags von 9 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 14 bis 18 Uhr zu sehen.


www.islek.eu