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CSV klarer Sieger

Die CSV geht als klarer Sieger aus den ersten Proporzwahlen in Hobscheid hervor. Der bisherige Bürgermeister Serge Hoffmann (CSV) konnte darüber hinaus mit 1 751 Stimmen das mit Abstand beste Ergebnis aller Kandidaten aus Hobscheid und Eischen einfahren und dürfte die Gemeinde im äußersten Osten des Landes wohl auch in den kommenden sechs Jahren führen.

Von elf möglichen Sitzen können die Christlich-Sozialen deren acht für sich in Anspruch nehmen, die drei übrigen gehen an die einzige Gegen-Partei, die LSAP. „Mit solch einem Resultat kann man nur zufrieden sein, sowohl was die Partei als auch mich persönlich angeht“, sagte Serge Hoffmann in einer ersten Reaktion.

„Ich persönlich sehe das als eine Bestätigung unserer bisherigen Arbeit“, so der CSV-Politiker, der auch das Resultat der künftigen Opposition so in etwa erwartet hatte. Als Überraschung wertete Hoffmann hingegen, dass mit John Reinart ein ehemaliges Gemeinderatsmitglied nicht wieder gewählt wurde. Auch der bisherige Schöffe Norbert Schortgen konnte sich lediglich als Fünftgewählter klassieren. Der bisherige zweite Schöffe Fernand Bohler kam mit 1 105 Stimmen auf Rang zwei. Die drittmeisten Stimmen gingen in diesem Jahr auf das Konto von Daniel Freymann (1 076). Mit Chantal Boulanger-Hoffmann und Anne-Marie Muller-Reiser ist die CSV nun erstmals mit zwei Frauen im Gemeinderat vertreten. Hoffmann und seine Parteikollegen hatten den Wahlausgang getrennt voneinander verfolgt, trafen sich allerdings gestern Abend noch zu einer Wahl-Feier.

Auch auf der Liste der LSAP wurde mit Nelly Baillet-Weiler eine Frau gewählt. Die meisten Stimmen auf Seiten der Sozialisten bekam hingegen Albert Metzger mit 502. Der lokale LSAP-Präsident Robert Steffen (431) zieht als Drittgewählter in den Gemeinderat ein. „Insgeheim hatte ich mir ein oder zwei Sitze mehr erhofft“, gesteht Steffen. „Immerhin sind wir nun aber als Partei im Gemeinderat vertreten. Bei den kommenden Wahlen wollen wir dann mit einer jüngeren Mannschaft höhere Ziele verfolgen“, so der LSAP-Mann, der sich auch mit seinem eigenen Resultat zufrieden zeigte.

Insgesamt gingen 73,41 Prozent der Stimmen an die CSV, 26,59 Prozent an die LSAP. Von 1 820 eingeschriebenen Wählern gaben 1 710 ihren Stimmzettel ab. 153 waren ungültig. (boy)