Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Keine Änderung in Sicht

Die CSV geht in Hesperingen als klarer Gewinner aus den Gemeindewahlen hervor. Sie verzeichnet ein Plus von 4,85 Prozent, kann mit 41,64 Prozent der Stimmen einen weiteren Sitz verbuchen und zählt somit sieben Mandate. Der CSV-Spitzenkandidat und Bürgermeister Marc Lies erhielt 4 463 Stimmen ein sehr gutes persönliches Resultat. „Das tut natürlich gut, das ist klar. Es ist eine Bestätigung für unsere Arbeit der vergangenen Jahre und der gewonnene Sitz freut uns sehr. Alle anderen Parteien in unserem Gemeinderat haben Verluste einstecken müssen. Wir sind die einzigen Gewinner dieser Wahlen“, freute sich Marc Lies. Geht es weiter wie bisher oder steht ein Wechsel an? „Wir werden uns zuerst einmal mit den Kollegen von der DP zusammensetzen. Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert, es kam zu keinen größeren Divergenzen. Dem Fortführen der bestehenden Koalition steht nichts im Weg.“

Der bisherige Koalitionspartner DP büßte 6,24 Prozent der Stimmen ein und kann mit 22,86 Prozent dennoch seine vier Sitze behalten. „Wir mussten unsere Kandidatenliste erneuern und sind froh, dass wir trotzdem dieses Resultat erzielen konnten“, erklärte Ali Thull, der sich nun auf die Koalitionsverhandlungen mit der CSV vorbereitet. Er selbst erhielt 2 853 Stimmen.

Trotz des Abgangs von Karin Manderscheid und Christiane Staudt-Blanche konnten Déi Gréng ihre drei Sitze sichern und sehen sich als möglichen Koalitionspartner der CSV. „Ein weiteres Handicap waren die neuen Déi Lénk, die uns Stimmen gekostet haben. Weil wir in unserer bisherigen Arbeit bestätigt wurden, fühlen wir uns bereit, mit Verantwortung zu übernehmen, um die Gemeinde Hesperingen in den kommenden Jahren voranzubringen“, sagte Déi Gréng-Spitzenkandidat Roland Tex, der 2 071 Stimmen auf sich vereinen konnte. Die LSAP konnte mit 10,4 Prozent der Stimmen nur einen ihrer zwei Sitze verteidigen. „Mit meinem persönlichen Resultat (1 119 Stimmen) bin ich sehr zufrieden. Den zweiten Sitz haben wir verloren, weil ,Déi Lénk‘ mit 5,07 Prozent ein gutes Resultat erzielt und uns Stimmen gekostet haben“, erklärte Viviane Hoffmann-Rhein.