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Internationaler Sammlermarkt für Münzen, Briefmarken und Ansichtskarten

25
Mai
2019
25 Mai

Am Samstag, dem 25. Mai 2019 findet von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Sammlermarkt für Münzen, Briefmarken und Ansichtskarten, im "Salle CELO", 474, route de Thionville in Hesperingen statt, organisiert vom "Cercle numismatique du Grand-Duché du Luxembourg" und dem "Cercle philatélique et numismatique Hollerich-Bonnevoie asbl.

Dieser Tauschtag ist über die Grenzen hinaus bekannt. Händler und Sammler aus Luxemburg, Belgien, Deutschland und Frankreich bieten auf Tischen hochwertige Produkte der Philatelie und der Numismatik an: von der Vorphilatelie bis zur moderner Philatelie, Postgeschichte, Ansichtskarten, Maximumkarten, gestempelte und postfrische Marken von der klassischen Zeit bis heute, echt gelaufene Briefe, FDCs, Post- und Ansichtskarten, Ganzsachen, Aero- und Astrophilatelie, Telegramme, Bücher, Münzen und Banknoten von Luxemburg und der ganzen Welt. Philatelisten und Nicht Philatelisten sind zu diesem internationalem Tausch- und Sammlermarkt eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Philatelisten finden hier philatelistische Dokumente, Briefmarken und Stempel, welche noch in ihren Sammlungen fehlen, von der Vorphilatelie bis zur modernen Philatelie. Die Numismatiker finden hier seltene Münzen und Banknoten von Luxemburg und der ganzen Welt. Die Philatelie und die Numismatik sind offene Fenster zur ganzen Welt für alle Philatelisten und Numismatiker und gehören zum kulturellen Leben.

Die ersten Briefmarken der Welt wurden am 6. Mai 1840 in Großbritannien herausgegeben. Die „Penny Black“ mit dem Profil der Queen Victoria erschien zusammen mit der „Two Pence Blue“. Die Briefmarken hatten einen Erfolg, der auch Rowland Hill überraschte, und der Siegeszug der Briefmarke war nicht mehr aufzuhalten. Am 1. März 1843 gab die Kantonalpost als zweite Postanstalt eine Marke mit dem Markenbild „Wertziffer“ heraus. Luxemburg war die 40. Postanstalt, die Briefmarken herausgab… Die Entwicklung des luxemburgischen Postwesens unter der Regierung des Königs der Niederlande und Großherzogs von Luxemburg, Wilhelm II., dessen Reiterstandbild noch heute auf dem „Knuedler“ (Wilhelmsplatz) steht, hatte die Gründung der selbstständigen Luxemburger Postverwaltung, die ihren Betrieb am Neujahrstag 1842 aufnahm, zur Folge. Damit konnten sich die Postdienste hierzulande, zum Wohl der Bevölkerung und des Landes, frei entfalten; sie entsprachen bald den spezifischen luxemburgischen Verhältnissen und Bedürfnissen. Zehn Jahre später wurde jeder Ortschaft des Landes wenigstens eine tägliche Postzustellung gesichert. Die ersten luxemburgischen Briefmarken erschienen am 15. September 1852, es waren die schwarze 10 Centimes - Marke „schwaarze Kapp“ und die rote Briefmarke zu einem Silbergroschen „roude Kapp“. Das Bildnis auf diesen Briefmarken stellt den König-Großherzog Wilhelm III. dar. Damit setzte auch der Frankierungszwang ein d.h. der Brief musste vom Absender mit einer Marke beklebt werden. Vorher wurde das Porto sehr oft vom Empfänger bezahlt. Um dieselbe Zeit erhielten die Postbeamten die neue luxemburgische Uniform (1854). Pferdepost wurde durch die Postkutsche ersetzt.

Schon 1861 erschienen die ersten Händler-Preislisten und auch die Kataloge sowie Sammelalben. Als erster Verein ausschließlich für Briefmarken gilt die 1866 in den Vereinigten Staaten gegründete „The Excelsior Stamp Association“.

Überall in der ganzen Welt werden Briefmarken postfrisch und gestempelt gesammelt und getauscht. Hierbei werden meistens Marken ausgewählt, die in der Sammlung fehlen, oder gut wirken und dem Auge gefallen. So oder ähnlich hat jedes Sammeln von Briefmarken, auch bei mir einmal begonnen. Nach dem Vergnügen, wahllos irgendwelche Marken zusammenzutragen, kommt dann auf einmal das Interesse, der Forscherdrang, der Sammlergeist. Dann genügt ein kleiner Vorrat wahllos zusammengetragener oder getauschter bunter Papierchen nicht mehr. Man will mehr über die gesammelten Briefmarken erfahren, man möchte wissen, was es mit Ländern, Zeichen und Wertstufen auf sich hat, aber man hegt den Wunsch, diese Serie oder jenes Motiv vollständig zu besitzen. So entschließt man sich, systematisch und mit Verstand an das Sammeln heranzugehen. Jetzt kann man ein richtiger Sammler werden und schließt sich einem Briefmarkensammlerverein an und beginnt ohne viele Ausgaben mit der modernen Philatelie von denen letzten fünf, zehn, fünfzehn oder 20 Jahren. Eine Sparte die auch bei der FIP anerkannt ist.

Briefmarken sind hochinteressante, historische und kulturelle Zeugnisse. Der Ausdruck "Philatelie" beweist auf Anhieb, dass es Menschen gibt, die aus demselben Wunsch heraus zusammenarbeiten und aus derselben Liebe heraus zu diesem so einfachen und wirksamen Kommunikationsmittel, der Briefmarke und dem Brief, greifen. Sie zeigen nicht nur Bildnisse von den jeweiligen Herrschern oder Staatsoberhäuptern, sondern auch Darstellungen aus der Geschichte des betreffenden Landes und sogar zeitgenössische Ereignisse, Sitten und Gebräuche. Sie zeigen die Tier- und Pflanzenwelt, sportliche Ereignisse sowie Reproduktionen bedeutender Kunstwerke. Dasselbe gilt für die Sammler von Münzen, den Numismatiker.

Weitere Informationen über den Tauschtag bekommt man bei den HH. Kirsch Maurice, Tel.: +352 691834926 Email: mommo@pt.lu und Heinz Vincent, Tel.: +352 691809378 Email: vincent_heinz @web.de