Wählen Sie Ihre Nachrichten​

D'Kirch von Helzen.

Eng schéin Kirch mat sengem Zwieweltiermchen.

Traurige Berühmtheit erlangten Helzingen und seine Klause im Jahre 1976. In der Nacht im August, erübten Unbekannte in der Kapelle der Klause den wohl schlimmsten Kunstdiebstahl den unser Land bis dahin kannte. Der Helzinger Schnitzaltar wurde fast seiner sämtlichen Statuen beraubt. Der dreiste Kunstraub wurde entdeckt als morgens der Altar für den Gottesdienst hergerichtet wurde. Zum Schrecken musste man feststellen, dass die Kapellentür aufstand, das Schloss abmontiert und die Tür mit einem Brecheisen geöffnet worden war. Der Schnitzaltar war fast leer. Über 80 Figuren fehlten. Nur die unerreichbare obere Figurengruppe liessen sie zurück.

Die “Helzerklaus” am Waldrand von Hachiville wurde 1474 dank einer päpstlichen Bulle als Pilgerort anerkannt. Ein um 1500 hinzugefügter einmaliger Schnitzaltar trug zur Attraktivität der Einsiedlerkapelle bei. Man kann bis heute die Kopie dieses Altars in der Klaus bewundern, das Original steht in die Kirche von Hachiville in einer speziell dafür vorgesehene Seitenkapelle.