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Arbeiten an der A13 bei Hellingen in der geplanten Zeitschiene

Eine Delegation des Frisinger Gemeinderats und der lokalen Verkehrskommission hatten am vergangenen Dienstag die Möglichkeit sich über den Verlauf der Arbeiten an der A13 zu überzeugen. Unter der sehr fachkundigen Führung von Herrn Ingenieur Wolter der P&Ch wurde das neue Autobahnteilstück abgegangen und die bereits beträchtlich fortgeschrittenen Arbeiten in Augenschein genommen.
Die beiden sich auf dem zu erstellenden Teilstück befindlichen Betonbrücken sind komplett hergestellt, die vertikale Entwässerung abgeschlossen, die Oberflächenauffangbecken fast vollendet und der für die Fahrbahn erforderliche Wall hat bereits eine schwindelerregende Höhe erreicht. Die Arbeiten an dem auf der gesamten Länge geplanten künstlichen Wall zu Schallschutzzwecken wurde auch bereits begonnen.
Für die durch die Nutzungsänderung bedingte Drainage der Oberflächenwasser in der Süd-Nordrichtung kommen erstmals sogenannte "Rigofill inspect"-Blöcke zur Anwendung.
Die Autobahn wird im Frühsommer 2016 auf der gesamteen Länge befahrbar sein. Für das Erstellen der Auffahrten muss allerdings zu erst der "Bypass" abgebaut werden, so dass diese erst 2017 benutzbar sein werden.
Es bleibt zu hoffen, dass nach dem Abbau des "Bypass" bei Unterhaltsarbeiten und Baustellen der Verkehr künftig nicht mehr durch die anliegenden Dörfer der Gemeinde Frisingen geführt wird, sondern auf einer Autobahnfahrbahn in zwei Richtungen geleitet wird. Das für das Teilstück Schengen-Aspelt seit Langem möglich ist, sollte eigentlich auch für das Teilstück Aspelt-Hellingen gelten.
Abzuwarten bleibt auch, ob die sich in der Planungsphase befindliche neue Bauschuttdeponie auf der durch den Abbau des "Beipass" freigewordenen landwirtschaftlichen Fläche Wirklichkeit wird. - Ob je wieder Kühe auf den landwirtschaftlich zu nutzenden und wieder begrünten Flächen der abgeschlossenen Bauschuttdeponien weiden werden?