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Traditionelle Celsus Feier in Hassel

Einer über 100 jährigen Tradition wurden am Ostermontag in Hassel die
Pferde, Traktoren und Autos aus der Gemeinde und den umliegenden Ortschaften gesegnet, und unter den Schutz des hl. Celsus gestellt, damit sie von Verkehrsunfällen verschont bleiben.

Ab 1707 bis 1924 pilgerten die Leute aus der nahen Umgegend hierhin nach Hassel zum heiligen Rochus, der dann im Laufe der Zeit durch den heiligen Celsus ersetzt wurde.

Es war Herrn Hubert Job, Pfarrer der Pfarrei von Weiler-la-Tour und Hassel (1931-1948) der diese Feier wieder Richtig ins Leben gerufen hatte.

Etwa 80 Fahrzeuge fuhren am Ostermontag im Korso an Diakon Léon Weber vorbei, der die Pferde, Fahrzeuge und die Fahrer segnete, auf dass sie unfallfrei ihren Weg fortsetzen mögen.

Wie in den Jahren zuvor verteilen die Mitglieder der lokalen Jugendfeuerwehr aus Weiler-la-Tour, zusammen mit ihrem Kommandanten Daniel KOLBER allen Teilnehmern ein Osterei, welche vom Heederhaff aus Contern gestiftet wurden, wofür sich diese mit einer Spende für den Erlös der ONG „Nouvelle PNP“ (Pro Niños Pobres) bedankten.

Die Verkehrssicherheit wurde während des Umzuges von der Belegschaft des „Commissariat de proximité“ aus Roeser gewährleistet.

Als dann begaben sich alle ins Innere der Kirche zum feierlichen Gottesdienst, der vom Cäcilienverein aus Weiler und Hassel gesanglich verschönert wurde.

An der Orgel begleitet Paul Maas die Festpredigt.