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„Luxembourg Air Rescue“ beim Einsatz behindert

Pilot von Laserpointer geblendet

Am Samstagabend (7.August) wurde auf einen Rettungshubschrauber der „Luxembourg Air Rescue“ (LAR) eine Laserpointer-Attacke verübt, als dieser die Ortschaft Haller überflog. Die LAR-Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückflug eines Verlegungseinsatzes, bei dem ein Schwerverletzter von Luxemburg nach Aachen geflogen wurde. Glücklicherweise blieb der Zwischenfall ohne ernsthafte Folgen.

Es war gegen 22.15 Uhr, als der Hubschrauber über Haller in der Ostgemeinde Waldbillig von dem Laserpointer geblendet wurde. „Es blitzte zunächst nur einmal in der Kabine, kurz darauf erlebte die Besatzung ein regelrechtes Blitzlichtgewitter“, beschreibt die LAR den Vorfall in einer Pressemitteilung.

Der Hubschrauber sei von dem Laserpointer regelrecht verfolgt worden. „Glücklicherweise befand sich der Rettungshubschrauber in einer relativ hohen Flughöhe. So kam es zu keiner direkten Gefährdung der Hubschrauberbesatzung. Hätte man den Hubschrauberpiloten allerdings während eines Landeanfluges geblendet, dann hätte dieses Blitzlichtgewitter durchaus zu einem schweren Unglück führen können“, so LAR-Präsident René Closter in der Pressemitteilung.

Die LAR informierte die Polizei über den Vorfall und weist darauf hin, dass die modernen Navigationsmittel an Bord der Rettungshubschrauber eine genaue Standortermittlung ermöglichen. Die Polizei konnte jedoch bislang die Täter des Laserangriffs noch nicht ermitteln. (jot/FeMo/gs)