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Das Projekt „Sanierung des Mittleren Eischtals“ schreitet voran!

Vor kurzem konnte das interkommunale Syndikat für Abwasserreinigung Sidero einen wichtigen Schritt im Projekt der Sanierung des Mittleren Eischtal machen. Neun neue Pumpwerke und 5 Regenüberlaufbecken, die das Wasser in Richtung Kläranlage Dondelingen befördern, wurden mit den Verantwortlichen der Gemeinden Simmern, Tüntingen und Kehlen eingeweiht. Insgesamt wurden bisher im mittleren Eischtal vier Pumpwerke mit Tauchmotorpumpen in der Ortschaft Ansembourg und fünf Trennförderanlagen in Bour, Roodt, Simmerfarm, Léisbéch und Simmern in Betrieb genommen.
Mit dem Projekt „Mittleres Eischtal“ entsteht ein neues Abwassersammlernetz für die Ortschaften Ansembourg, Bour, Dondelingen Greisch Léisbéch, Roodt, Simmern, Simmerfarm, Simmerschmelz und Tüntingen mit Anschluss an die Kläranlage Dondelingen. Insgesamt werden 6,2 Km Druckleitung sowie 5,8 Km Abwassersammler, 10 Pumpwerke und 7 Regenüberlaufbecken für rund 11,1 Millionen Euro entstehen. Die staatlichen Beihilfen belaufen sich auf 7,9 Millionen Euro. 2011 ging, mit der Fertigstellung der Kläranlage Dondelingen und dem Bau der Hauptdruckleitung, dieses Projekt in die zweite Phase. Damals waren lediglich zwei Ortschaften, nämlich Dondelingen und Ansemburg, an die Kläranlage angeschlossen. Nächste Schritte im Projekt „Mittleres Eischtal“ sind der Bau eines zweiten Regenüberlaufbeckens in Greisch, einer zweiten Pumpstation in Simmern, sowie der Anschluss der Ortschaft Tüntingen. Diese drei Teilprojekte bilden dann den Abschluss des grösseren Projekts. Yves Ewen, Bürgermeister von Simmern, sowie Alain Weins, Präsident des Sidero, bezeichneten diese Einweihung als einen Meilenstein der Abwasserklärung des Mittleren Eischtals.