Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Spielplatz nach dem Konzept der Holunderschule

Nachdem die Gemeinde Eschweiler 1997 unter dem Impuls des damaligen und auch heutigen Bürgermeisters François Rossler in der alten Dorfschule in Erpeldingen/Wiltz eine Tagesstätte für Kinder von zwei bis sechs Jahren eingerichtet hatte, wurde diese Kindertagesstätte 2009 vergrößert (Kostenpunkt: 246 862 Euro), damit auch Kinder von null bis zwei Jahren dort betreut werden können. Jetzt wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite auch noch ein Spielplatz nach dem Konzept der Holunderschule realisiert.

Im Prinzip sollen die diesbezüglichen Arbeiten heute Samstag fertig gestellt werden. In den vergangenen Tagen haben sich denn auch Eltern, Kinder, Lehrpersonen und auch Gemeindearbeiter unter der Anleitung von Helmut Hahn mit viel Freude daran beteiligt.

Ein wesentlicher Bestandteil für die Realisierung solcher Holunderschulprojekte, bei denen es ja darum geht, Schulhöfe und Spielplätze naturnah umzugestalten, ist der Einbezug vieler Menschen. Nach dem Motto „Viele können vieles schaffen“ kann sich jeder mit Ideen, Fantasie und Kreativität nach seinen Fähigkeiten einbringen.

„Maison relais“ seit Anfang des Jahres

Auf dem von der Gemeinde für 122 695 Euro erworbenen rund vier Ar großen Grundstück entstanden, bzw. sollen noch entstehen, ein zentral gelegener Spielhügel mit Rohrdurchgang, ein kleines Tiergehege, ein Werkraum, ein Spielhaus, ein Weidentipi, eine Vogelnestschaukel, ein kleiner Garten sowie ein Sandbereich. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 5 000 Euro.

Seit Beginn dieses Jahres wird die Betreuungsstruktur, die zuvor 13 Jahre lang von der „Wibbelmais“-Vereinigung mit Präsident François Rossler verwaltet worden war, als „Maison relais“ geführt. Die Verwaltung der „Maison relais“ liegt jetzt in den Händen der „Anne Asbl“ vom „Elisabeth-Kannerwierk“. Derzeit werden dort unter der Woche regelmäßig 15 bis 17 Kinder zwischen zwei und vier Jahren sowie deren zehn bis zwölf von null bis zwei Jahre von qualifiziertem Personal betreut. Geöffnet ist von 6.30 bis 19 Uhr. Durch den Anbau eines geheizten Wintergartens und die Einrichtung einer teilweisen Überdachung des Spielplatzes (56 350 Euro) wurde die Attraktivität der „Maison relais“ in diesem Jahr noch weiter erhöht.
(VON NICO MULLER- FOTOS: NICO MULLER/SALLY ARENDT))