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Grundsteinlegung für Feuerwehrhaus

Das bei großen Bauprojekten häufig angewandte Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ könnte durchaus auch in Elvingen in der Gemeinde Bürmeringen angewandt werden. Seit mehr als fünf Jahren sind Pläne konkret, dort ein Feuerwehrhaus zu errichte. Erst am vergangenen Donnerstag kam es zur Grundsteinlegung in Anwesenheit von Ministerin Marie-Josée Jacobs.

Wieso ausgerechnet die Familienministerin den symbolischen Akt zusammen mit Bürgermeister Ben Homan durchgeführt hat, liegt auf der Hand. In dem Gebäude für Feuerwehr und Rettungsdienst werden zusätzlich Räume für die „Maison relais“ integriert. Im Hinblick auf die Fusion der Gemeinden Schengen, Wellenstein und Bürmeringen sind die jetzigen Verantwortlichen nicht vom Zentralismus um jeden Preis überzeugt. Die Kinder aus Elvingen sollen erst nach Schulschluss und nicht schon in der Mittagspause die künftige „Maison relais“ nutzen. In dem Gebäude ist ebenfalls eine Lernküche geplant.

Darüber hinaus stehen diese Räume auch Elvinger Vereinen zur Verfügung. Doch dies alles ist noch Zukunftsmusik. In seiner Rede ging Ben Homan in wenigen Worten auf die Gründe ein, weshalb das Vorhaben so langsam in die Gänge kam. Ein Grund von vielen seien die Pläne eines Lotissements gewesen, die zwar seit langem existieren, doch immer noch nicht ausgeführt wurden. Homan bedankte sich bei den Mitgliedern der örtlichen Feuerwehr für ihre Geduld. Seit fünf Jahren sind die Rettungskräfte provisorisch in einem landwirtschaftlichen Betrieb untergebracht.

Familienministerin Marie-Josée Jacobs lobte das Engagement in Elvingen. Insbesondere die Lernküche schätzte sie besonders hoch ein. Auch erklärte die Rednerin den Stellenwert und den Bedarf der „Maisons relais“ und der Dienstleistungsschecks. Im Anschluss nahmen die Familienministerin und der Bürgermeister die Grundsteinlegung vor. (jvdh)