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Gemeinde Hobscheid: Neugestaltung ehemaliger Bahnhofsplatz in Eischen

Die ehemalige Atertlinie, eine nicht elektrifizierte Bahnstrecke von 52km zwischen Petingen und Ettelbrück, wurde 1874 durch den Bau einer Bahnstation in der Ortschaft Eischen vervollständigt. Der erste Abschnitt der Aterlinie wurde am 1. August 1873 zwischen Petingen und Steinfort in Betrieb genommen. Die Fortsetzung nach Ettelbrück wurde anschließend 1880 eröffnet. Der Tunnel „Uechtlach“ in Hobscheid war damals mit 690m der längste Eisenbahntunnel in Luxemburg und zugleich das imposanteste Bauwerk der Atertlinie. Im Jahre 1969 wurde sämtlicher Bahnverkehr eingestellt und der Bahnhof Eischen wurde 1982 abgerissen, wobei ein Großteil des Grundstücks für den Bau von Privathäusern genutzt wurde.

Um den historischen Bahnhofplatz in Eischen in Erinnerung zu behalten, wurde der Platz von der Gemeinde neugestaltet: so erinnern symbolisch ein erhalten gebliebener Wasserkran, Schienenteile, ein Bahnsignal und Erklärungstafeln an die Atertlinie. Anlässlich einer offiziellen Begehung des neugestalteten Platzes freute sich Bürgermeister Serge Hoffmann neben den geladenen Gästen auch die Mitglieder der Vereinigung „D’Frënn vun der Atertlinn“ mit ihrem Präsidenten Marco Stoffel begrüßen zu können. Dank der Aufwertung dieses lokalhistorischen Platzes bleibt die Erinnerung an die ehemalige Atertlinie mit Bahnhof in Eischen erhalten.