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Frühjahrskonzert der Harmonie Eilereng und seiner Harmoniechen

Am Samstag dem 17 März fand das traditionelle Frühjahrskonzert der Harmonie Eilereng und der Eilerenger Harmoniechen statt.

Eingeläutet wurde dieser angenehme Abend mit einem Winzerteller, begleitet von den besten Weinen der Luxemburger Mosel. Viele Gäste ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und starteten so in den Konzertabend.

Das eigentliche Konzert startetet dann um20 Uhr mit der Eilerenger Harmoniechen, bestehend aus der Jugend und den Schülern des Musikvereins. Unter der Leitung von Marco Turci, präsentierte die Harmoniechen ein abwechslungsreiches Programm, das von Lynn Faber präsentiert wurde.

Der A-HA Hit, Take on me eröffnete dieses Konzert. Folgten die bekanntesten Melodien aus dem Film Gladiator. Johann de Meij’s Hobbit Dance and Hymn verführte die Zuschauer in eine Märchenwelt bevor die bekanntesten Filmmelodien des Komponisten Hans Zimmer das Publikum begeisterten.

Sowie das inzwischen Tradition ist, kamen jetzt die jüngsten Schüler der Eilerenger Harmonie auf die Bühne, unsere “Butzen”. Einmal um dem Publikum zu zeigen dass die Zukunft weiterhin gesichert ist, aber auch um unseren Jüngsten die Gelegenheit zu geben, Bühnenluft zu schnuppern. Danach beendete unsere Harmoniechen das Konzert mit Welcome to the Jungle und You’re welcome.

Dieser erste Teil zeigte dass die Harmonie Eilereng keinen Nachwuchssorgen kennt und dass die systematische Jugendarbeit die der Vorstand und insbesondere die Jugendkommission leisten, der richtige Weg ist.

Der zweite Teil war dann der Harmonie Eilereng vorbehalten, die dieses Konzert als Plattformen für ihre jungen Solisten benutzte. Dieses Konzert bot einigen jungen Musikern unseres Vereins die Gelegenheit ihr Können vor einem Publikum von Musikkennern zu präsentieren.

Den Anfang des Programms machte die Alvamar Overture von James Barnes, ein Werk das es dem Orchester erlaubt die Bandbreite ihres Klangbildes zu zeigen.

Der Dirigent Claude Weiland leitete das Orchester in seiner bekannt präzisen und sicheren Art.

Danach konnte Christiane Weiland, die durch den zweiten Teil des Programms führte die ersten Solisten vorstellen, Carole Martinez, Jill Cornaro und Marc Jung, das Querflötenregister, welche die Danse des Mirlitons von Peter Iljitsch Tschaikowsky vorführten.

Argentinische Harmonien und Rhythmen prägten das darauffolgende Werk, Oblivion, von Aston Piazzolla. Solistin war hier die Oboistin Inès Rieff, welche mit diesem Werk ihre musikalische Sensibilität und ihre Beherrschung dieses schwierigen Instruments unter Beweis stellte.

Jetzt war es an der jüngsten Solistin des Abends, Louisa Franco, die ihr Können, mit einer bemerkenswerten Sicherheit, in dem Werk Morning von dem französischen Komponisten Jerôme Naulais unter Beweis stellte.

Es folgte Sam Faber als Bassklarinettistin mit dem Werk Mazurka von Norman Tailor. Die Bassklarinette ist ein Instrument das in keinem Harmonieorchester fehlen darf, legt sie doch den Klangteppich auf dem der Rest des Holzregisters seine Harmonien aufbaut An diesem Abend jedoch konnte man die Bassklarinette als Soloinstrument genießen und Sam Faber umschiffte in diesem schwierigen Werk, alle technischen Klippen mit Bravour.

Es war jetzt an Ben Weiland, der sich an ein extrem schwieriges Xylophon Solo heranwagte. Wie Christiane Weiland präzisierte, ist Ben seit seinem zweiten Lebensjahr fasziniert von allen Klängen die entstehen wenn man mit einem Schläger auf ein Objekt schlägt. Gute Voraussetzungen für einen Perkussionisten. Mit Gee Whizz von Byron Brooke konnte er sowohl seine Virtuosität als auch sein Einfühlungsvermögen unter Beweis stellen. Auch die Harmonie Eilereng bewies in der sehr schwierigen Aufgabe des Begleiten von Solisten, dass ihre Mitglieder musikalisch auf der Höhe sind und den jeweiligen Solisten nachgehen können und sie diskret unterstützen.

Den Abschluss des Konzertes machte das Klarinettenregister mit dem Klarinettenkarussell von Asca Rampini, einem virtuosen Werk das technische Höchstleistung erfordert.

Das Publikum honorierte die Leistung des Orchesters und der Solisten mit langanhaltendem Beifall.

Der Präsident Jean Jacques Rieff bedankte sich beim Publikum, insbesondere Chantal FABER-HUBERTY, Mitglied des Gemeinderates, sowie Fernand Peiffer, Vorsitzender der Entente des Sociétés von Ehleringen. Allen Solisten wurde eine Blume überreicht sowie wie auch Lynn Faber und Christiane Weiland, welche gekonnt durch das Programm geführt hatten. Den beiden Dirigenten, Claude Weiland und Marco Turci wurde mit Moselweinen eine kleine Aufmerksamkeit gezeigt

Als Zugabe spielte die Harmonie Eilereng El Cumbanchero von Rafael Hernandez in einem Arrangement von Naohira Iwai.

Präsident Jean Jacques Rieff widmete diese Zugabe unserem Gründungsmitglied und Ehrenmusikant, Aldo Camporesi, der vor einigen Wochen 91 jährig verschied.

Bei einem gemeinsam Glas der Musiker und des Publikums, konnte danach der Abend gemütlich ausklingen, nicht ohne dass der Präsident noch auf das nächste Konzert der Harmonie Eilereng aufmerksam machte, am 9. Juni im Artikuss auf Scheuerhof, unter dem Motto “Heroes and Legends”.