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Café des Âges unter dem Zeichen der Neugierde und der Barrierefreiheit für alle

Mehr als 40 Teilnehmer folgten der Einladung ins Foyer La Cerisaie der Fondation Kräizbierg

In Zusammenarbeit mit Festivasion, RBS-Center fir Altersfroen und dem Foyer La Cerisaie der Fondation Kräizbierg, veranstaltete LEADER Miselerland kürzlich ein Café des Âges in Dalheim.

Etwa 40 Teilnehmer, Jugendliche und Junggebliebene, Bewohner und Mitarbeiter des Foyer La Cerisaie, Einwohner der Gemeinde Dalheim, Bürger des Miselerland und Umgebung – Personen unterschiedlicher kultureller Herkunft – hatten sich zusammengefunden, um an diesem Diskussionsnachmittag teilzunehmen.

Frau Haasenritter, Direktorin des Foyer, zeigte sich hocherfreut darüber, alle Anwesenden in der Cerisaie willkommen heiβen zu dürfen. Selbst Teilnehmerin eines Café des Âges im vergangenen Jahr, unterstrich sie die Wichtigkeit solcher Initiativen. Erlauben sie es doch, Menschen um ein gemeinsames Gesprächsthema zusammenzuführen und ihnen somit die Möglichkeit zu bieten, einander besser kennenzulernen und Ängste vor Unbekanntem zu verringern.

Herr Dicken, Schöffe der Gemeinde Dalheim, beauftragt für Integration, begrüβte die Teilnehmer. Er erwähnte den groβen Erfolg interkultureller und intergenerationeller Aktivitäten rund um das « Spilldierfchen Inacobado », eine Begegnungsplattform, welche im Rahmen des Wettbewerbs Miselerland Integration Couch zwischen der Grundschule Dalheim und dem Foyer La Cerisaie entstanden ist. Er wünschte allen Anwesenden interessante und ergiebige Diskussionen.

Animierte Diskussionen mit starkem Fokus auf die positiven Aspekte des Zusammenlebens

Folgende Fragen wurden bei Kaffee und Kuchen besprochen : Wie erleben wir das « Zusammenleben » ? Welche Berührungspunkte bestehen bereits jetzt ? Was können wir voneinander lernen ? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen ? Welche neuen Ideen und Vorschläge können wir formulieren ?

Offenheit gegenüber Anderen, Toleranz und Respekt, aber auch das Überwinden von Ängsten gegenüber dem Anderen – und dies nicht nur im Hinblick auf Menschen mit einer Behinderung – waren widerkehrende Themen, die zum Teil sehr heftige Reaktionen hervorriefen. Die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten, welche Begegnungen ermöglichen sowie das Organisieren von gemeinsamen Aktivitäten gehören zu den am Ende der Diskussionen geäuβerten Vorschlägen.
Generell konnten Vorurteile abgebaut sowie Gemeinsamkeiten zwischen unterschiedlichen Generationen, Kulturen und Menschen mit oder ohne Behinderung an drei luxemburgischen, sowie einem französischsprachigen Tisch identifiziert werden.

Ein Bericht, der den Verantwortlichen der Region zur Verfügung gestellt wird
Eine Synthese der Diskussionen an den vier Tischen wurde am Ende des Nachmittags präsentiert. Diese wird zu einem Bericht gefasst und den betreffenden politischen Verantwortlichen zur Verfügung gestellt werden.

Für weitere Informationen:
Cathy Schmartz – Koordinatorin des LEADER-Projektes Pacte d’Intégration
Telefon: 75 01 39 E-Mail: cathy.schmartz@leader.miselerland.lu
www.leader.miselerland.luwww.facebook.com/LeaderMiselerlandPacteDIntegration

Fotos: Ed. Feipel / LEADER Miselerland