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Es wird mehr Transparenz und Kommunikation gewünscht.


CSV-Contern hielt Generalversammlung ab.
Die Generalversammlung der CSV-Contern zog Bilanz des letzten Jahres. Präsidentin und Fraktionssprecherin Marion Zovilé-Braquet eröffnete die Versammlung mit der seit einigen Jahren gleichen Feststellung: seit dem ungewollten Eintritt in die Opposition vor über vier Jahren hat sich auch unter dem seither dritten amtierenden Bürgermeister kaum etwas an der quasi inexistenten Zusammenarbeit mit der blau-rot-grünen Mehrheit geändert. Die konstruktiven Vorschläge unserer Fraktion werden kaum beachtet und die Pläne der Mehrheitsparteien bekommt die CSV-Opposition erst im allerletzten Moment kurz vor ihrer Veröffentlichung zu Gesicht. Die Spitze dieses undemokratischen Verhaltens und völlig unannehmbar ist die im Januar von Bürgermeister Schiltz im Gemeinderat getätigte Aussage fortan weder interfraktionelle noch Arbeitssitzungen mit allen im Gemeinderat vertretenen Parteien abzuhalten. Forderungen z.B. nach Erneuerung des Gemeindewegenetzes in den Wohnsiedlungen, Wiederherstellen von abgebauten Spielplätzen oder eine freundliche Bepflanzung von Grünstreifen werden kaum oder nur schleppend ausgeführt. Auch wenn die lebenswichtigen Defibrillatoren nun endlich überall angebracht wurden, so werden die zur Fußgängersicherheit geforderten Zusatzbeleuchtungen nur in Etappen eingerichtet. Gut dass das Gebäude des Cycle 1, auch wenn mit 2-jähriger Verspätung, nun doch zum kommenden Herbst für die Kinder bereitstehen wird. Leider, so Marion Zovilé, wurden unsere Vorstellungen bezüglich die Mobilität und zum Erneuern und Beruhigen der Ortskerne auf Eis gelegt bezw. von der Mehrheit bislang ignoriert. Auch lassen notwendige Infrastrukturarbeiten für den Fußballverein sowie das neue Feuerwehrgebäude auf sich warten. Nichtsdestotrotz bleibt die Präsidentin zuversichtlich und möchte sich mit ihren Gemeinderatskollegen und den Vorstandsmitgliedern weiter für die berechtigten Belange der Bevölkerung einsetzen.
Ein arbeitsreiches Jahr
Sekretär Marco Schmit zeigte in seinem Bericht den gut gefüllten Terminkalender auf. ‚Neijoëschpatt‘, Familienfest, Herbstfest, Besuch des Schutzgebietes Schlammwiss sowie die Referendumskampagne ließen die Gemeinderäte und die regen Vorstandsmitglieder neben den zahlreichen Fraktions- und Vorstandssitzungen kaum zur Ruhe kommen. Von einem gesunden Kassenstand konnte Kassierer J.-P. Di Genova berichten wenn auch noch einige Finanzen für einen gesicherten Wahlfonds notwendig sind. Mit der Bestimmung der Bezirks- und Nationaldelegierten schloss die ordentliche Generalversammlung.
In der anschließenden öffentlichen Versammlung erläuterte Député-Maire Marc Lies aus Hesperingen den zahlreichen Zuhörern die schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt. Ausreichend erschwinglichen Wohnraum einer stets wachsenden Bevölkerung zu bieten, scheint der derzeitigen Regierung nur ansatzweise zu gelingen. Auch hier scheinen die vom Redner aufgelisteten Vorschläge der CSV-Kammerfraktion kaum Gehör bei der Regierung zu finden. Dies erklärt denn auch wohl das Scheitern der vormaligen Ministerin sowie das kaum spürbare Weiterkommen in diesem schwierigen Dossier des neuen Amtsinhabers. Nach einer interessanten Gesprächsrunde endete die diesjährige Generalversammlung mit dem von der Sektion angebotenen obligaten Patt. (CSV-Conter)