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Hilfs- und Pflegezentrum von „Hëllef doheem“ seiner Bestimmung übergeben

Anlässlich des Umzugs des „Centre d’aide et de soins“ von Hosingen nach Consthum hatten am Mittwoch die Verantwortlichen der „Stëftung Hëllef Doheem“ zu ihrer Einweihungsfeier ins „Centre communal“ nach Consthum eingeladen.

Jacqueline Held, Leiterin der Abteilung „Hilfs- und Pflegedienste“ Hosingen und Clerf, zeigte sich erfreut, unter den zahlreich erschienenen Gästen und Ehrengästen, darunter auch mehrere Bürgermeister und Gemeindevertreter der umliegenden Gemeinden, ebenfalls den Generaldirektor der Stiftung „Hëllef Doheem“, Robert Theissen, begrüßen zu können.

Die Stiftung „Hëllef doheem“ ist mit ihren mehr als 1 700 Mitarbeitern der größte ambulante Pflegedienst in Luxemburg. Ihr Hauptanliegen besteht darin, den hilfs- und pflegebedürftigen Menschen das längstmögliche Verbleiben zuhause zu ermöglichen und ihnen den Erhalt der Autonomie und der Alltagsnormalität zu gewährleisten.

Das geht aus der Ansprache des Generaldirektors hervor, der in einem kurzen Rückblick die Entstehungsgeschichte von „Hëllef Doheem“ noch einmal Revue passieren ließ, bevor er eingehender auf das Hilfs- und Pflegezentrum Hosingen einging, das nun von Hosingen nach Consthum verlegt wurde, wo es im Gemeindehaus seinen neuen Platz gefunden hat.

Bereits im Jahre 2001 wurde im Gebäude der „Protection civile“ in Hosingen das erste Hilfs- und Pflegezentrum Hosingen installiert, das damals zu den kleinsten Zentren, gemessen an der Zahl der Mitarbeiter, gehörte. Angesichts der steigenden Nachfrage an Pflegediensten seitens der Bevölkerung musste man sich sehr schnell nach einem größeren Gebäude umsehen und habe bei der Gemeinde Hosingen gleich ein offenes Ohr diesbezüglich gefunden. Diese Unterstützung seitens der Gemeinde Hosingen sei seit 2001 permanent präsent und deswegen gebühre den Gemeindeverantwortlichen ein großer Dank, so Robert Theissen.

2004 sei man in die alte Schule nach Hosingen umgezogen, doch infolge der vor kurzem erfolgten Fusion zur „Gemeng Parc Housen“ wurde die alte Schule wieder von der Gemeinde für Tagungs- und Büroräume benötigt, und so musste man sich nach neuen geeigneten Räumlichkeiten umsehen, die man in dem Gemeindeamt Consthum fand.

Hier stehen der Stiftung „Hëllef Doheem“ nun neben den Gemeindebüros über 223 Quadratmeter Räumlichkeiten zur Verfügung. Für die großartige Unterstützung schon zu Zeiten der Fusionsverhandlungen richtete Robert Theissen einen herzlichen Dank an den ehemaligen Consthumer Bürgermeister und jetzigen Ehrenbürgermeister Camille Nosbusch.

Unter der Leitung von Jacqueline Held arbeiten nun im neuen Hilfs- und Pflegezentrum in Consthum um die 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich täglich um rund 150 pflegebedürftige Menschen der Gemeinden „Parc Housen“, Pütscheid, Kiischpelt sowie verschiedene Dörfer der Gemeinden Bourscheid und Clerf kümmern.

Bürgermeister Jacquot Heinen hob seinerseits die exzellente Zusammenarbeit zwischen „Hëllef Doheem“ und der Gemeinde hervor und zeigte sich stolz, der Bevölkerung einen solch adäquaten Hilfsdienst anbieten zu können.

Anschließend war es Paul Wagner, Leiter der Entwicklungsabteilung der Stiftung, der der versammelten Gemeinschaft in seinem Referat: „Mënschlech a kompetent, unser Anspruch auf gute Pflege“ die Aktivitäten der Stiftung im Detail vorstellte.

Bleibt noch anzumerken, dass das Hilfs- und Pflegezentrum Hosingen morgen Samstag, den 9. Juni, zu seinem Tag der offenen Tür ins Gemeindezentrum Consthum einlädt, wo alle Interessierten sich von 10 bis 16 Uhr die nötigen Informationen über „Pflege zu Hause“ sammeln können. Des Weiteren finden an dem Tag drei Vorträge zu den Themen: „Hilfe im Alltag“, „Ernährungsberatung zu Hause“ sowie über den Hausnotrufdienst „Sécher Doheem“ statt.(VON ARMAND WAGNER)