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Eltern sein auf Zeit

In Consthum fand vor kurzem die siebte Generalversammlung der 2006 ins Leben gerufenen „Flek Lëtzebuerg“ (Fleegeelteren an hir Kanner Lëtzebuerg) statt. Die Ziele dieser Vereinigung von Pflegemüttern und -vätern sind: Öffentlichkeitsarbeit leisten, die Kommunikation untereinander und auch mit den betreffenden Instanzen verbessern, Weiterbildung und Konferenzen zum Thema Pflegefamilien organisieren, Ausflüge mit den Kindern organisieren uvm.

Präsidentin Marguy De Ceulaer nutzte die Gelegenheit, allen, die die Vereinigung, die zurzeit 60 Pflegefamilien zählt, im vergangenen Jahr auf irgendeine Art unterstützt haben, einen herzlichen Dank auszusprechen. „Auch wenn viele anfangs unserer Vereinigung eher skeptisch gegenüberstanden, so gehen wir jetzt doch schon ins siebte Jahr, und das noch immer voller Motivation“, so Marguy De Ceulaer.

Weiter war zu erfahren, dass sich in letzter Zeit zahlreiche Änderungen in puncto Pflegefamilien ergaben, dies vor allem, seit das „Office national de l’enfance“ (ONE) des Familienministeriums bestehen würde. Leider wären diese Änderungen anfangs nicht alle sehr zuvorkommend, so die Präsidentin. Eine Änderung bestehe z. B. darin, dass die Pflegefamilien nicht mehr vom „Service d’accompagnement“ bezahlt würden, sondern gleich vom ONE. Diesbezüglich gab es anfangs einige, vor allem finanzielle Probleme, die aber mittlerweile zu aller Zufriedenheit behoben wären. Neu ist u. a. auch, dass alle Familien, die die Absicht hätten, ein Kind in Pflege zu nehmen, eine Ausbildung diesbezüglich machen müssten (ausgeschlossen die Familien, die bereits mindestens drei Jahre lang ein Kind zur Pflege haben).

Sekretärin Birgit Lang ging noch einmal kurz auf die im vergangenen Jahr stattgefundenen Aktivitäten ein, derweil Kassiererin Patricia Van Arenthals einen positiven Kassenbericht präsentierte.

Wie das Geld im Sinne der Pflegekinder und ihrer Familien eingesetzt wird, erklärte anschließend Präsidentin Marguy De Ceulaer, die dabei insbesondere auch auf die jährlich stattfindenden Sommer- und Herbstfeste, das Nikolaus- und Osterfest sowie verschiedene Ausflüge einging. Die kommenden Unterredungen mit Ministerien und Verwaltungen waren weitere Themen.

Abschließend nutzte der Vorstand die Gelegenheit, zwei Schecks von jeweils 1 000 Euro an das Sozialbüro „Resonord“ sowie an die „Fondation Autisme Luxembourg“ aus Munshausen zu überreichen. Fabienne Schroeder des „Resonord“ bedankte sich im Namen von zwei sich in finanziellen Schwierigkeiten befindenden Familien, denen das Geld zufließen wird, recht herzlich für diese noble Spende. Auch Catherine Fouss der „Fondation Autisme Luxembourg“ richtete einen großen Dank an die Vereinigung und stellte allen Anwesenden die Tätigkeiten der Stiftung vor. Das gespendete Geld werde integral in die Freizeitgestaltung autistischer Kinder und Jugendlichen investiert.

Der Vorstand der „Flek Lëtzebuerg“ setzt sich zurzeit wie folgt zusammen: Präsidentin: Marguy De Ceulaer; Vize-Präsident: Dick Okkerman; Kassierer: Josy Justen; Sekretärin: Birgit Lang; beisitzende Mitglieder: Marie-Berthe Feyder, Irène Goergen, Marc Musquar, Joël De Ceulaer, Nadine Spielmann und Sandy Simon. (ArWa)



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