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Der Jugendclub erhält ein neues Lokal in Christnach

Ende der siebziger Jahre wurde der « Club des Jeues Chrëstnech » ins Leben gerufen, und heute, nach fast 40 Jahren, ist der Verein noch immer dynamisch, stark und rührig. In den vier Jahrzehnten haben die jugendlichen Mitglieder sich regelmäßig getroffen und angenehme Stunden zusammen verbracht. Spaß, Freundschaft, Organisation, Aktivitäten, das waren von Anfang an und sind es heute noch die Leitmotive des Clubs, in dem viele Freundschaften entstanden sind, die noch immer andauern. Die rund 50 Mitglieder haben durch manche Aktivitäten am Dorf- und Gemeindeleben teilgenommen, wie durch das Burgbrennen, die Kleidersammlungen, die Ostereieraktion, die Beteiligung an der Nikolausfeier, die Organisation von Turnieren und des « Knëppelbal ».
Seit seiner Gründung musste der Verein mehrmals umziehen, und seit der neunziger Jahre befand sich nun das Jugendlokal in einer Annexe des Pfarrhauses in Christnach. Dieser Raum war nun aber nicht mehr zeitgemäß und der Gemeinderat beschloss, neue passende Räumlichkeiten für die Jugend im « Veräinsbau » einzurichten.
Bürgermeister Jean-Luc Schleich zeigte sich erfreut, einen solch aktiven Verein in seiner Gemeinde zu haben und ging auf die mannigfachen Verdienste der Mitglieder auf den verschiedensten Ebenen ein. Und deshalb hätten die Gemeindeverantlichen auch die Pflicht, dem Verein adäquate Säle zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde habe nun ihre Pflicht erfüllt und Jean-Luc Schleich hob hervor, dass das Projekt sicherlich zur Verbesserung der Bedingungen für die Treffen und Aktivitäten der Jugend beitrage. Er dankte allen, die zum positiven Resultat beigetragen hatten, Architekten und Ingenieuren, Handwerksbetrieben sowie Gemeindepersonal. Sein Dank galt auch dem Jugendministerium für das Subsid von 70.000 Euro. Die gesamte Investierung, so der Bügermeister, belaufe sich auf 317.000 Euro.
Als Vertreter des « Club des Jeunes » ging Mike Michels kurz auf die Geschichte des Vereins ein und hob die Wichtigkeit dieser Organisation hervor, wo Freundschaft und Toleranz im Zentrum der Aktivitäten stünden und eine ausgezeichnete Vorbereitung auf das Leben in der Gesellschaft darstellten.
Anschließend lud der Bürgermeister zur « Afterwork Party » ein, wo manche Anekdoten aus dem Vereinsleben aufgefrischt wurden.