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Fanfarenklänge zum 50. Geburtstag

Chorale Ste Cécile und Oeuvres paroissiales Fetschenhof-Cents würdigten Pioniergeist der 1968er Jahren

Mit einem Festgottesdienst wurde am vergangenen Samstag in der Heilig-Geist-Kirche in Luxemburg-Cents das 50. Jubiläum der Chorale Ste Cécile und der Oeuvres paroissiales Fetschenhof-Cents gefeiert. In seiner Predigt unterstrich Domherr Tom Kerger die gewichtige Rolle der Musik im Gottesdienst und zitierte den emeritierten Papst Benedikt XVI. mit den Worten: "Der Glaube ist Liebe und bringt daher Dichtung und Musik hervor. Aus dem Kontakt des Herzens mit der göttlichen Wahrheit, die Liebe ist, entsteht die Kultur, und aus ihm ist die gesamte große christliche Kultur entstanden". Wo Glaube, Liebe, Schönheit, Kultur, Poesie und Musik sind, dort gibt es eine Liebesbeziehung zu Gott, die eine große Kreativität entstehen läßt, so Chanoine Tom Kerger.


Diese Liebesbeziehung wird in der Centser Pfarrkirche nicht nur dank dem taktilistischen Environnement von Théo Kerg und den monumentalen Holzskulpturen von Peppi Rifesser erlebbar, sondern wurde am vergangenen Samstag durch die feierliche Musik aufs gültigste illustriert. Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores aus Fetschenhof-Cents und ein Bläserquartett der Fanfare royale grand-ducale interpretierten unter der Leitung von Noémie Desquiotz-Sunnen die Messe in G des britischen Komponisten Christopher Tambling. An der Westenfelder-Orgel begleitete Titularorganist Patrick Colombo während Fränz Schammo an der Spitze der Fanfare royale grand-ducale Werke von Händel und Bach dirigierte.


In seiner Ansprache würdigte François Kohnen, Präsident der Oeuvres paroissiales, die Pionierarbeit der Visionäre rund um den damaligen Pfarrer Laurent Drees, die sich 1968 zum Ziel gesetzt hatten, in Fetschenhof-Cents eine Kirche von Format zu errichten. Die Vorsitzende des Kirchenchores Eugénie Nicola-Theis zeigte sich erfreut, dass mit dem Ehepaar Berthy und Gusty Braun zwei Gründungsmitglieder bis auf den heutigen Tag in den Reihen des 1968 gegründeten Chores mitsingen. Die Vorsitzenden der beiden Jubiläumsvereine erinnerten an die bereits verstorbenen Mitglieder.

An dem Gottesdienst mit anschliessendem Empfang nahm auch Ehrenbürgermeisterin Colette Flesch teil, die in den 1970er Jahren als Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg den Kirchenbau begleitete.