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Winzige Lösung für immense Herausforderung: Gartenhäuser für Flüchtlinge!?

Die Gemeinde Schifflngen (Bürgermeister Paul Weimerskirch, nie müde, stets in Aktion) hat das große Los gezogen, denn die Gemeinde wird demnächst Tiny Houses für Flüchtlinge aufrichten lassen. Es sind dies die winzige neue Art von Mobilhomes, die man von Jahr zu Jahr in vermehrterweise Weise auf den Campings findet, wie hier auf dem Bild. Die von der Gemeinde Schifflingen ausgesuchten Mini-Houses, die wie niedliche Gartenhäuser aussehen, werden in Polen fabriziert. Auf ganzen 35 qm Kürche, Schlafgelegenheiten, WC und Dusche für 4 Personen. Diese Mini-Houses werden in Luxemburg sogar wie Gartenhäuschen vermarktet, in dem ohne weiteres die Oma untergebracht werden kann. Unsere Flüchtlinge aus der Ukraine werden vor Freude Luftsprünge veranstalten, wenn sie ihre neue Behausung im Luxemburger Schiffligen sehen. Denn auf ihrer Fahrt nach Luxemburg werden sie auf den Campings sehr viele Tiny Houses jeder Bauweise gesehen haben. In den gewählten Tiny Houses für Schifflingen liegen bei 4 Personen einer auf dem anderen, und sitzen jeweils beim Essen zwei Personen unter dem Tisch. Luxus pur. Gerade auch geignet für befreundete Landsleute für gemütliche Abendstunden zu empfangen. Und wenn sie am frühen Morgen aus ihrer Luxemburger Behausung kriechen, dann fällt ihr erster Blick auf die majestätisch große Kirche und das imposante Schulgebäude, und sie werden nach Hause berichten über sehr große gutgebaute Häuser, in denen für sie kein Platz in der Gemeinde ist. Und das soll sogar die Zukunft des Wohnungsbaus in Luxemburg sein!


Die Liegenschaft für das Aufstellen von den Tiny Houses ist einzigartig gegeignet: Hoch oben die Eisenbahn, und auf der linken Seite eine viel befahrene Straße. Demnach ausreichend für Lärm gesorgt. Und eine Gefahrenzone par excellence. Einige Schifflinger nutzen den Platz bereits für ihre Gartenhäuser.


Wäre diese frohe Botschaft in Luxemburger Tagezeitungen bereits am 1. April 2022 erschienen, ich hätte diese für einen sehr schlechten Aprilscherz gehalten. Denn diese Art von Behausung ist das letzte vom letzten, das wir unseren Flüchtlingen anbieten können!


Zweite Foto ist von Gerry Huberty.