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In den Fängen des Luxemburger Staates!

Seit Jahren träume ich, dass man eines Tages an mein Zimmer klopft undsagt: Schumacher mitkommen. Sie sind verhaftet. Dieser Traum ist vor wenigen Tagen wahr geworden!

Ich war zu Hause. Und ich fühlte mich nicht wohl. Da die Musik in den Lungen zu lärmend war. Wer denkt da nicht an die Pest des Corona Virus.Ergo beschlossen wir, meine Frau und ich, uns auf den Virus testen zu lassen. Unseren Hausarzt wollten wir schützen vor einer Ansteckung. Daher rief meine Frau beim 112 an. Kurze Zeit später kam eine sehr sympathische Ärztin und untersuchte mich. Das Ergebnis war, dass ich krank bin und ich sofort ins Krankenhaus müsse. Demnach würde der Ambulanzwagen mich sofort in Empfang nehmen. Auf die Frage, ob denn auch meine Frau getestet würde, antwortete die Ärztin, nein, das ist nicht vorgesehen. Eigentlich eine sehr dumme Antwort. Denn wenn ich den Virus habe, ist dieser mit Bestimmtheit auch bei meiner Frau.

Kaum war die Ärztin fort, stand schon der Ambulanzwagen vor der Tür. Und dann ging es sehr schnell. Sauerstoff in die beiden Nasenflügel. Mehr nackt als angezogen auf einen Stuhl gefesselt. Und ab ging die "Post" mit dem Schumacher. Im Wagen ging es sehr schnell, so dass wir in Rekordzeit bei der Zeltstadt vor dem KIrchberger Krankenhaus ankamen.

In der Zeltstadt wurde ich wie ein Staatsgast in Empfang genommen. Viel Personal und ein einziger jämmerliche Verhaftete - Henri Schumacher - der sofort in einen Scanner geschoben wurde. Einen richtigen schönen Scanner, nur für mich. Dass ich fast nackt war, daran störte sich niemand. Ich forderte, sofort auf das Virus getestet zu werden, und man antwortete, das komme zuletzt. Dafür verschiedene andere Untersuchungen. Und zum krönenden Abschluss einen "Draht" in die Nase. Ja, endlich den Test auf das Virus! Danach die Information: Sie haben eine Lungenentzöndung und mit aller Wahrscheinlichkeit das Virus. Damit sind sie eine Gefahr für die Menschheit und sie kommen in Isolation. Die so sprachen, waren Hellseher, denn ohne Ergebnis des Testes, waren ske überzeugt, dass das Corona Virus bei mir auf Besich war.

Und so fand ich mich eilends wieder auf der Isolation Stattion- dritte Etage - des Kirchberger Krankenhauses. Wo ich mit einer Lungenentzündung nicht hingehörte.

Auf der Isolation Station wurde ich in aller Entschiedenheit darauf hingewiesen: Die Station und noch weniger das Zimmer verlassen!

Eine sehr sympathische Ärztin sah nach mir. Spendete mir Trost und versprach mir eine alsbaldige Genesung von der Lungenentzündung. Man könne auch demnächst auf das Ergebnis des Testes rechnen. In jedem Fall war die Behandlung der Lungenentzündung vorbildlich.

Das Pflegepersonal war mehr als höflich und zuvorkommend. Bis auf eine französisch sprechende Krankenschwester!

Auf meinem Bild sehen sie unten links den Arzt, der mich auch bertreute, die bereits erwähnte Ärztin und rechts die vorgenannte Krankenschwester, die ich nicht in mein Herz eingeschlossen habe.

Ganz oben auf dem Bild sehen sie das unbekannte Wesen, das meine Zwangsunterweisung verfügte!


Am dritten Tag der Test vor: Negativ. Ich wollte schon meine drei Sachen packen, um die Isolation zu verlassen, da kam eine Krankenschwester zu mir und sagte: Jetzt machen wir einen zweiten Test, und was ich mache, wird für sie nicht angenehm sein. Und dann nahm die gute Frau einen sehr langen Draht und begann diesen in die Nase zu führen. Sie drückte und drückte, so dass der Draht bis in die innere Bauchgegend gelangen mußte. Also, so eine Operation am lebenden Objekt ist kaum zumutbar.

Es kam der vierte Tag. Und ich hörte draussen den Lärm der Autos und insbeondere der Motorräder. Und sah durch die Fenster ins Freie. Und ich sah nur Fassaden, meist sehr schmutzige Fassaden. Dagegen sah ich den Psychiater nie!

Es begann der fünfte Tag. Und ich sah durch die Fenster ins Freie, und ich sah nur schmutzige Fassaden. Verlassen in einem Zimmer auf der Isolation.

Nach mehreren Reklamationen endlich Resultat des zweiten Testes: Negativ!


Der Arzt und die Ärztin kamen zu mir. Und ihre erste Frage war: Sagen sie uns wieso sie hier in Isolation sind? Denn hierhin gehören sie nicht hin!

Obwohl nicht positiv, wollte man mich nicht aus der Isolation entlassen.


Ich öffnete demonstrativ die Tür und verliess unter lauten Protesten das Zimmer. Mit Unterstützung durch einen jungen sehr sympathischen Krankenwärter.

Die dritte Etage verliess ich nicht. Aber ich erreichte, dass die besorgten Ärzte herbeigeeilt kamen. Zu ihnen sagte ich: Morgen gehe ich nach Hause. Die Ärzte berieten, und beschlossen mich zu entlassen, da die Lungenentzündung mehr oder weniger gut ausgeheilt sei! Und da ich einen exzellenten Hausarzt habe.


Am 9. Tag suchte das Labo auf Bridel im Blut meiner Frau und von mir nach dem Corona Virus. Und das Resultat war negativ.


Sehr lange habe ich die schmutzigen Fassaden von Kirchberg nicht vergessen und bis aus den Fassaden richtig schöne grüne Brideler Tannen wurden.


Sollte ich einmal Bautenminister sein, werden durch sofortige Verfügung die Fassaden des Kirchberger Hospitals nur gestrichen werden. Schön grün, versteht sich!


Quelle aventure!