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Wie man die Spreu vom Weizen trennt - Drëschen a Grillen wie in früheren Zeiten.

Einen Strohhut als Kopfbedeckung, So erkennt man die Landwirte gleich wieder, die in früheren Zeiten ihre Arbeit auf dem Feld verrichteten. Dieses Jahr kam erneut die Idee des „ Syndicat d’initiative Bigonville“ am Maria Himmelfahrtstag im Rahmen eines lokalen Dorffestes, unter dem Motto „ Drëschen a Grillen“ dem Publikum vorzuführen, wie man in den guten alten Zeiten im „ Kârschnatz“ die Spreu vom Weizen trennt. Die grosse Wiese im Ortskern von Bigonville bot daher die ausgezeichnete Kulisse, um den zahlreichen Zuschauern die verschiedenen Arbeitsgänge auch live vorzuführen. Ganz am Anfang wird das Getreide gleich am Halm mit dem Mähbinder gemäht, die Strohgarben mit Garn gebunden und gleich seitlich von der Maschine abgelegt um dann zum Aufladen auf den Holzwagen bereitgestellt. Ganz intensiv verfolgten die Zuschauer dann wie die Strohgarben zum weiteren Druschvorgang verarbeitet wurden. Die Körner wurden einerseits sofort in die Säcke abgefüllt und andererseits kam das frischgedroschene Stroh zum Zusammenbinden und zur weiteren Lagerung aus der Dreschmaschine. Weitere Vorgänge, wie man die Spreu vom Weizen trennt wurden mit dem Handschlegel, mit dem „Wân“ oder mit einem handgetriebenen Strohquetscher, stießen beim Publikum auf großes Interesse. Jeder einzelne Arbeitsvorgang wurde dabei von Fés Ketter fachmännisch kommentiert. Auch Traktor- Oldtimerfreunde stellten ihre schönen Exemplare aus, während drei einheimische Künstler im Festsaal ihre Werke im Festsaal zur Schau stellten. Neben den kulinarischen Spezialitäten oder frischen Getränken erlebten Jung und Alt einen erlebnisreichen Tag und dies genau so wie in früheren Zeiten. (CR)(FOTOS: CHARLES REISER)