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Regentropfen tun nicht weh

Erfolgreicher IVV-Wandertag der Wanderfrënn Brouch

Boewingen/Attert: Wasser ist Leben, und wer sich bewusst auf den Regen einlässt, wird positiv überrascht sein, wie viel Spaß eine Regenwanderung machen kann. Am letzten Sonntag stand eine sechs bzw. zwölf Kilometer lange Wanderstrecke bei den Wanderfrënn Brouch auf dem Programm. Der Wetterbericht hatte Regenwetter angekündigt und sich nicht geirrt. Trotzdem ließen sich rund 700 Wanderfreunde ihren Bewegungshunger nicht nehmen und hielten es mit Karl Valentin, der seinerzeit meinte: „Ich freue mich, wenn es regnet! Denn, wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem“. Bereits um sechs Uhr in der Früh schnürten die Ersten ihre wasserundurchlässigen Wanderschuhe und warfen den Regenponcho über den geschulterten Rucksack. Wegen der Großbaustelle in Brouch, wurde die diesjährige Frühlingswanderung bei der Sporthalle „Am Lëtschert“ gestartet. Auch wenn es streckenweise wie aus Eimern goss, ging es rundum Boewingen, entlang der Attert, durch Hiesel und über den Wanzebierg zurück zur Brücke bei der Zärewiss. Wanderer sind bekanntlich nicht aus Zucker und perfekt wasserdicht ausstaffiert, finden viele, besonders in der Gruppe, das Regenwetter irgendwie lustig. Den andern ruft Roby Koedinger, Präsident der Wanderfrënn Brouch, eine der ältesten Wanderregel in Erinnerung: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.