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„Kënnbaken“, Speck und andere Leckereien

Neben den traditionellen „Kënnbaken“ wurden gestern Sonntag auf der „Vältesfeier“ im Dorfkern des kleinen Öslinger Dörfchens Bockholtz auch wieder Speck und „Judd“ versteigert. Die Delikatessen wurden, wie es der Brauch will, von den „Vältesfrënn“ aus Bockholtz hergestellt und Marcel Goerens sowie Aly Weicherding versteigerten sie nach alter Manier auf einem Holzwagen.

Die jahrhundertealte Tradition wurde 1992 wieder aufgegriffen und seither gewinnt die Veranstaltung von Jahr zu Jahr an Popularität. So verwundert es nicht, dass sich auch in diesem Jahr nebst zahlreichen Gästen wieder einmal viele Prominente in jenem idyllischen Dörfchen eingefunden hatten, um auch auf die leckeren Delikatessen zu bieten. So manch großzügige Preise wurden für die „Kënnbaken“ geboten, kommt doch der Erlös einem guten Zweck zugute. In diesem Jahr hatten die „Vältesfrënn“ sich die Aktion Télévie ausgesucht.

Natürlich durfte am Sonntag auch das feierliche Hochamt, zelebriert von Pfarrer Marco Wehles, nicht fehlen. Nach der Messe konnten sich die Gäste an „Pâtésschnittchen“ und „Träipen“ erfreuen. Nachdem sich jeder seinen „Kënnbak“ ersteigert hatte und sich, je nachdem, über ein mehr oder weniger gutes Geschäft hatte freuen dürfen, begab man sich in die Scheune der Familie Pinon.

Dort wurde ein deftiges Öslinger Mittagessen von den „Vältesfrënn“, unterstützt vom Jugendverein aus Goesdorf, aufgetischt. Während das Feuer im offenen Kamin loderte, verspeiste man sein Mahl und trank anschließend noch in gemütlicher Atmosphäre eine Tasse Kaffee. Wie im vergangenen Jahr tanzten im Anschluss an die „Vältesfeier“ viele Besucher bei der Tanzveranstaltung des Jugendvereins aus Goesdorf bis in die Nacht hinein. Für die gute Stimmung sorgten ab 18 Uhr die Nightlife- DJs. (LR)