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Wege zur „Véierhäremaark“

Sternenförmig führen fünf Wege von den Ortschaften Bettemburg, Peppingen, Hellingen, Düdelingen und Zouffgen zur Vierherrenmarke. Dahinter verbirgt sich ein rund 1.200 Jahre alter Sandstein aus der Römerzeit.

Die Geschichtsfreunde aus Bettemburg und die Geschichtsfreunde Roeserbann haben zusammen kulturhistorische Rundwege erarbeitet, die an der Marke münden und verschiedene Aspekte des lokalen Erbes beleuchten.

Unter Leitung vom Präsidenten der Geschichtsfreunde der Gemeinde Bettemburg Paul Oé fand kürzlich eine geführte Wanderung statt. In Bettemburg widmen sich die Stationen insbesondere der Geschichte des Bongerts Altenhoven sowie den Zöllnerhäusern und der Wegekapelle. Der Schöffenrat der Gemeinde war vertreten durch Josée Lorsché und Gusty Graas.

Der Rundweg „Véierhäremaark“ entstand auf Initiative der Gemeinde Roeser und der französische Gemeinde Zoufftgen. Durch das Interesse der Gemeinden Bettemburg, Düdelingen und Frisingen, welche ebenfalls an die französische Gemeinde Zoufftgen grenzen, entstand aus dem Rundweg „Véierhäremaark“ 4 weitere Wanderwege, welche sternenförmig aus den Partnergemeinden zum Ort „Véierhäremaark“ führen.

Der Rundweg „Véierhäremaark“ startet im Ort genannt „4 Haere – Maark“. Hier stießen im Mittelalter 4 feudale Herrschaftsgebiete aufeinander (Bettemburg, Düdelingen/ Johannisberg, Peppingen, und Rodenmacher/Zoufftgen.) Er hat eine Länge von insgesamt 2,9 Kilometern und kann über die 4 weiteren Wanderwege aus den Partnergemeinden erreicht werden.

In den verschiedenen Gemeinden wurden Informationstafeln entlang der 5 Wanderwege aufgestellt. Auf diesen Informationstafeln werden unterschiedliche Themen behandelt, die für die Partnergemeinden beziehungsweise die Region typisch sind.

So informieren sie beispielsweise über die Zöllnerhäuser, die Wegekapelle und den Bongert von Bettemburg , den Waschbrunnen von Peppingen, das Natura 2000 Schutzgebiet von Düdelingen, den „Jhangelis-Bahnhof“ von Hellingen oder den „Kanonenplatz“ von Zoufftgen.

Die Ausarbeitung der 5 kulturhistorischen Lehrpfade geschah durch das Oeko-Bureau aus Rümelingen in Zusammenarbeit mit den 5 Partnergemeinden unter der tatkräftigen Mithilfe der „Amis de l’Histoire“ aus dem Roeserbann und aus Bettemburg.

Durch die Beteiligung mehrere Gemeinden entstand eine touristische Attraktion mit regionalem Charakter. Eine Broschüre, welche die Informationen der verschiedenen Hinweisschilder zusammenfasst, kann unter der Nummer 51 80 80 899 bestellt werden.

Foto: © André Eiden