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Generalversammlung der "Pompjeeë Bettel" - Fusion steht vor der Tür

Am vergangenen Freitag fand in Bettel die diesjährige Generalversammlung der hiesigen Feuerwehr statt.

Die aus 46 Mitglieder (22 Aktive, 10 Inaktive und 4 Jugendfeuerwehrleute) bestehende Betteler Feuerwehr war im vergangenen Jahr 29 mal im Einsatz, davon 22 technische Einsätze und sieben Brände. Ferner nahm die Wehr an zahlreichen weltlichen- und kirchlichen Veranstaltungen teil, wie aus dem Tätigkeitsbericht vom Unterkommandant und Sekretär zu erfahren war. Ferner standen acht Übungen sowie eine Kantonalübung auf dem Programm, die zum Teil schon mit der Feuerwehr Bastendorf zusammen abgehalten wurden.
Der Kommandant Carlo Scheuren, der gleich zu Beginn seiner Ansprache und im Anschluss an seine Dankesworte, die gute Arbeit seiner Mannschaft lobte nutzte aber auch die Gelegenheit, seinen Unmut über das neue, im vergangenen Jahr in Kraft getretene Feuerwehrgesetz auszudrücken, mit dem er noch lange nicht in allen Punkten einverstanden sein könnte.

Der Kommandant beglückwünschte Vereinsmitglied Monique Steffen für ihren Weltmeistertiel bei den Radweltmeisterschaften der Feuerwehr im Juni vergangenen Jahre in Luxemburg.

Auch die gute Arbeit der Jugendfeuerwehr müsse besonders hervorgehoben werden, ohne sie keine Zukunft.

Sowohl Kantonalinspektor Charles Zanter wie auch der Kantonalpräsident Albert Schaul gratulierten dem Korps für seine vorbildliche Arbeit. Diesen Worten schloss sich auch Nico Weis, Schöffe der Gemeinde Tandel an der darüber hinaus die den sporltichen- und kameradschafltichen Geist der Betteler Wehr besonders hervorhob.

Bei der anschliessenden Entscheidung und Abstimmung zur Gründung der Gemeindefeuerwehr, "Pompjeeë Gemeng Tandel" sowie dem "Service d'incendie et de sauvetage de la commune de Tandel", die sich aus den Wehren Bettel und Bastendorf (Generalversammlung heute) zusammensetzen wird, wurde betont, dass es zwar dann bloss noch ein Feuerwehrkorps in der Gemeinde geben wird, die beiden Sektionen Bettel und Bastendorf aber auch weiterhin bestehen bleiben werden und, außer im Feuerwehr- und Rettungswesen bei allen anderen Aktivitäten wie den Teilnahmen an weltlichen- und kirchlichen Veranstaltungen und Festen eigenständig teilnehmen würden.
Beide Korps arbeiten übrigens schon länger sehr gut zusammen und haben darüber hinaus auch den gleichen Kommandanten wie Unterkommandanten.

Text und Archiv-Fotos: ARMAND WAGNER
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