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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Ein Adventskalender der besonderen Art, bei dem an jedem Abend ein weiteres, weihnachtlich geschmücktes Fenster beleuchtet wird, kann man seit dem ersten Dezember auch in Bettel bewundern. Die Idee, die den Initiatoren Frank und Myrjam Coenjaerts-Meyer bei einem Urlaub in den Bergen kam, stieß bei vielen Betteler Einwohnern gleich auf großes Interesse und im Nu waren alle 23 Fenster vergeben.

Art und die Motive der Dekorationen war jedem Teilnehmer überlassen, es sollte bloß zum Thema passen. Der Fantasie jedes einzelnen waren somit keine Grenzen gesetzt, was die „Adventskalender-Gestalter“ hoffen lässt, dass allen Besuchern auf den Abendspaziergängen, der sie so auch mal in eine entferntere Ecke des Dorfes führt, eine Freude bereitet wurde. Der Betteler Adventskalender sollte zudem die Gelegenheit bieten, neue Kontakte im Dorf knüpfen zu können, bestehende zu pflegen und vor allem, Kinderaugen zum Glänzen zu bringen.

Der ausgeschilderte Rundweg beginnt bei der Kirche, in der auch die Krippe am 24. Dezember das letzte „Fenster“ sein wird. Die Krippe wurde 1947 von Marcel Back gebaut, und wurde nun komplett renoviert. Bestaunen kann man den Betteler Adventskalender noch bis Neujahr. (ArWa)