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Eine vierte Mobilfunkantenne auf dem Standort genannt „Tëmchen“ in Platen ?

Ein Wort oder etwa eine Lüge zum Beki und betreffend der Studenten die in Bekis ausbezahlt worden sind. Meine Frage zum Beki wurde ganz zum Schluss der Gemeinderatssitzung behandelt nachdem schon kommende Termine für Sitzungen und Veranstaltungen mitgeteilt worden waren und der Zeitungsberichterstatter vom Luxemburger Wort den Sitzungsraum schon verlassen hatte. War dies wohl ein Zufall? Die Frage zum Beki wäre mir nicht so wichtig gewesen wenn man den Studenten die Euros in ihrem Vertrag stehen hatten, nach ihren Protesten, auch Euros ausgehändigt hätte. Leider gab es aber nach ihren Protesten eine heftige unberechtigte Standpauke seitens des Bürgermeisters. Den anderen Studenten die in ihrem Vertrag eine Teilauszahlung in Bekis stehen hatten musste man auf Weisung des "contrôle financier du ministère de l´Intérieur" hin, der zufällig zu diesem Zeitpunkt in der Gemeinde tätig war, Euros ausbezahlen!

Der Splitting war beschlossene Sache die im Oktober 2011 schriftlich festgehalten wurde (siehe Splitting_oct_2011.pdf) obschon ein Splitting im Gesetz nicht vorgesehen ist. Da ich beim ersten Votum nicht eingeladen war fragte ich ob ich überhaupt mitabstimmen sollte und der Gemeindesekretär antwortete mir an Stelle des Bürgermeisters dass dies kein Problem darstelle. Das Resultat der Wahl ergab dann doch eine minimale Abweichung vom festgehaltenen Resultat im Oktober 2011. Vor der Abstimmung mussten Herr Hilger seine Demission als Schöffe und Herr Gergen seine Demission als Feuerwehrkommandant einreichen. Es wurde kein Wort darüber verloren wer in Zukunft die Leitung der Feuerwehr an Stelle von Herrn Gergen übernehmen wird. Desweiteren wurde auch kein Wort darüber verloren ob Herr Gergen die Vertretungen in den Gemeindesyndikaten von seinem Vorgänger Herr Hilger übernehmen wird was allerdings logisch wäre. Bekanntlicherweise hängen ja an solchen Vertretungen "congé politique" und "jetons de présence" dran.

Die beiden nächsten Informationen zeigen wiederum dass dem Gemeinderat im Préizerdaul nur eine Statistenrolle gewährt wird.

Die sektoriellen Leitpläne wurde vom Bureau Rausch in Zusammenarbeit mit unserem Schöffenrat ausgearbeitet. Auf meine Frage hin warum der Gemeinderat nicht an dieser Ausarbeitung beteiligt wurde hieß es seitens des Bürgermeisters dass es hierzu Regionalversammlungen gab die von der Regierung zu diesem Thema organisiert wurden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich dass man in diesen Informationsversammlungen keine spezifischen Probleme der Gemeinde Préizerdaul erörterte. Zum Schluss der Diskussionen wurde auch nicht eindeutig über das vorgelegte Dokument des Schöffenrates abgestimmt das aber anschließend an das Innenministerium weitergeleitet wurde.

Zuerst über Email erfuhr der Gemeinderat dass sich die Gemeinde einen neuen Gemeindetraktor mit Frontlader geleistet hat für +/- 51000 € der aber kurioserweise erst nächstes Jahr bezahlt werden soll. Es handelte sich laut Schöffenrat um ein gutes Geschäft. Der Traktor ist jetzt schon im Einsatz, obwohl er aber angeblich noch nicht bezahlt ist und die Bezahlung über das Budget 2015 abgewickelt werden soll der wiederum jedoch erst im kommenden Dezember gestimmt werden wird. Finanztechnisch gesehen stellt sich hier die Frage der Legalität einer solchen Handlungsweise.

Da unsere Gemeinde theoretisch durch 200 mögliche Bauplätze um 33% wachsen kann aber nur um 10% wachsen soll, hat der Schöffenrat jetzt die heikle Aufgabe zu entscheiden wo in den nächsten Jahren gebaut werden darf und wo nicht. Um wieviel Prozent sind wir denn in den letzten 12 Jahren gewachsen? Warum diese Panikmache verschiedene mögliche Bauzonen würden jetzt für die nächsten 12 Jahre blockiert werden? Nach welchen Kriterien werden diese zu blockierenden Bauzonen ausgemacht? Immerhin befinden sich diese 200 möglichen Bauplätze schon seit Jahren innerhalb des PAGs.

Warum wurde der Gemeinderat nicht über den Bau einer vierten Mobilfunkantenne auf dem Standort „Tëmchen“ in Platen unterrichtet wo betroffene Einwohner in der Rue de la Fontaine alles andere als begeistert über diesen Umstand sind. Sie haben Bedenken zur Mobilfunkantenne weil diese viel näher an den Häusern errichtet werden soll als die anderen 3 bestehenden Mobilfunkantennen. Warum läuft so ein Projekt am Gemeinderat und den betroffenen Dorfbewohner vorbei ?

Warum werden dem Gemeinderat immer wieder Informationen vorenthalten. Warum wohl? Viele Fragen bleiben offen und zufriedenstellende Antworten bleiben Mangelware. Von einer transparenten Gemeindeführung ohne Geheimnisse sind wir jedenfalls noch meilenweit entfernt.


René Zigrand
Conseiller communal
www.ampreizerdaul.info