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Berchem zeigt Reaktion - Strassen kann Temposteigerung nicht folgen

„In der zweiten Hälfte haben wir eine stark verbesserte Leistung geboten, mit Ausnahme der letzten Minuten“, urteilte der Berchemer Coach Jean-Marc Toupance nach dem 32:25-Sieg seiner Mannschaft. Strassen, das am Ende unterlegen war, bot in der Tat in der ersten Hälfte eine solide Gegenwehr und ließ die Heimmannschaft nur bis auf maximal drei Tore davonziehen.

Faber entwickelte sich bei Berchem im ersten Durchgang in der Offensive zum besten Werfer. Nichtsdestotrotz unterliefen den Spielern von Toupance zu viele individuelle Fehler, die ein frühes Absetzen unmöglich machten. „Es fehlte die absolute Bereitschaft und Leidenschaft, um der Partie den Stempel aufzusetzen“, betonte der französische Trainer, der in der Folge eifrig rotierte und so den Teamgeist förderte.

Die Maßnahme zahlte sich aus, denn der Gegner aus Strassen hatte der Gangart von Berchem im weiteren Verlauf nicht viel entgegenzusetzen. So baute die Lokalelf den Vorsprung kontinuierlich aus und erlaubte sich, Faber für die kommenden Aufgaben zu schonen. Für den besten Werfer der ersten 30' übernahmen Sarac und Majerus die Aufgabe im Angriff.

Ab der 39.' hatte Strassen es dem eingewechselten Torhüter Mrndjic zu verdanken, dass der Rückstand nicht schneller anwuchs. Berchem ließ sich nicht mehr beirren und hatte dank der Frische der Einwechselspieler deutliche Vorteile aufzuweisen. Die Gäste waren den schnellen gegnerischen Tempovorstößen nicht gewachsen und mussten zusehends die Kontrolle über die Partie abgeben. Die tapfere Gegenwehr, die man ihnen nicht abstreiten kann, sollte für einen Umschwung nicht ausreichend sein. Beim stetigen Vorsprung für Berchem, der sich in der 55.' bei maximal neun Treffern einpendelte, war dann der Bann gebrochen.

Berchem ging die Schlussphase ruhiger an und konnte sich sicher sein, den Vorsprung nicht einzubüßen, da der Gegner dem hohen Aufwand Tribut zollen musste und über keine weiteren Kraftreserven verfügte, um sich zurückzumelden. (AB)(FOTO: MANON MENTGEN)