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Herbstausflug der Becher Amiperas in den Marscherwald

Der älteste Brunnen des Marscherwaldes wurde kürzlich entdeckt und besichtigt.


Im Frühjahr, unter dem frischen Laub der ergrünten Forsten und im Herbst, vom bunten Laub des Marscherwaldes angelockt, lädt die Becher Amiperas alljährlich ihre Mitglieder zu einem lehrreichen Ausflug, dorthin ins Forsthaus ein.

Wie immer war diese Waldreise vom Förster David Farinon mit der Assistenz von Änder Speicher gut geplant und vorbereitet. Bei diesem Herbstausflug wollte er den Angereisten stolz, den erst kürzlich wiederentdeckten Brunnen (?) des früheren „ Paaschenterhaff “, den ältesten Brunnen des Marscherwaldes, zeigen. Seit Jahrzehnten bemüht sich die Forstverwaltung diesen Brunnen, welcher nach Überlieferungen 90 m tief sein sollte, zu finden. Man fand ihn zufällig, aber war es auch der gesuchte Brunnen oder nur eine Wasserzisterne, welche als unterirdischer Wasser- und Sammelbehälter für Trink- oder Nutzwasser für das früher hier bewirtschaftete Gehöft diente. Den vermuteten Schatz suchte man vergebens, außer 2 Granaten, Munition, Knochenteile eines Tieres und einigen wertvollen Goldmünzen, hatte man nichts gefunden. Es war vorerst kein grosser Schatz, so wie gewünscht, entdeckt worden. Man vermutet jedoch unter dem angeschwemmten Erdreich und Geröllbrocken, in größeren Tiefen des Brunnens, noch Wertvolleres zu finden, die Untersuchungen werden aber noch zeitraubend sein. Da die gefundene Wasserzisterne sicher nicht der gefundene Brunnen (Pëtz) des „ Paaschenterhaff „ ist, versprach der Förster die Suche intensiv weiterzuführen und lädt zur Mithilfe bei der Suche ein. Interessierte Mithelfer und Besucher mögen sich beim Förster aus dem Marscherwald für eine Ortsbesichtigung anmelden.

Anschließend bestiegen die Teilnehmer wieder die Pferdekutsche, der Förster gab während der Kutschenfahrt lehrreiche Erklärungen zum Ankauf des „ Paaschenterhaff“ im Jahre 1902 durch den Staat, erzählte von der Mythologie der Bäume und zeigte ihnen die majestätischen Douglasienbäumen des Marscherwaldes. Bei der Rückkehr lud er die ältere Wanderschar zum Umtrunk mit Imbiss und geselligem Zusammensein ins Forsthaus ein.

Präsidentin Mme Meyers-Schmit dankte in ihren Abschiedsworten, als Abschluss des sonnigen Herbstbesuch im Marscherwald, dem Förster David Farinon für die lehrreiche Rundfahrt und freut sich bereits jetzt auf den Ausflug im Frühjahr nächsten Jahres. (FSa)