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Gemeinderat Bauschleiden bewilligt Budget 2013 einstimmig

Die Beteiligung am Ausbau der Regionalschule in Harlingen und die umfassenden Sanierungsarbeiten an den Abwasserstrukturen in Syr, allen voran durch den Bau der dortigen Kläranlage, prägen den Haushalt der Gemeinde Bauschleiden, der am Freitagmorgen einstimmig angenommen werden konnte. 2013 werden aber auch zwei Großprojekte definitiv abgeschlossen, nämlich der Bau des Gemeinde- und Feuerwehrateliers auf „Flebour“ und die Erneuerung der Rue du Curé in Bauschleiden, die zur guten Stube der Gemeinde werden soll.

Neben den Investitionen in die Infrastrukturen will der Gemeinderat aber auch weiterhin das soziale Zusammenleben der Dorfbewohner fördern. So will man gemeinsam die Jugendlichen und Studenten verstärkt in Initiativen im Dienste der Bürger einbringen, dies eventuell sogar in generationenübergreifende Projekte. Für die Senioren werden derweil soziale Programme wie „Mateneen aktiv“ oder auch der Nachbarschaftsdienst „Eise gudden Noper“ fortgeführt.


Bürger für Mitarbeit in Kommissionen begeistern

Ferner möchte der Schöffenrat einen weiteren Anlauf nehmen, um die Bürger für die Mitarbeit in den beratenden Gemeindekommissionen zu begeistern. Mit der Erneuerung des Verkehrsreglements oder auch der Friedhofskonzessionen stehen neben der Revision des Bebauungsplans noch wichtige administrative Aufgaben bevor, die den Diskurs erfordern. In Sachen Umweltschutz beschlossen die Ratsmitglieder am Freitag zudem, gemeinsam mit den Naturpark-Partnern und der Gemeinde Wiltz dem Klimapakt beizutreten. Der Pakt beinhaltet einen Katalog mit zahlreichen Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes und belohnt die Gemeinden je nach Erfüllung der Kriterien mit mehr oder weniger stattlichen Fördermitteln.

Wie in Bauschleiden will man künftig auch in Baschleiden die öffentlichen Gebäude an eine zentrale Holzpelletsheizung anschließen und dabei auch Privathäuser miteinbeziehen. Entsprechende Gespräche mit einem Privatpromotor laufen bereits.

Im Tourismusbereich soll derweil in Kooperation mit dem „Syndicat d'initiative“ und anderen Akteuren die Vermarktung des Fitnessparcours verbessert werden. In demselben Zusammenhang setzt die Gemeinde auch auf einen weiteren Ausbau der Elektromobilität, wobei man vor allem das Angebot an Elektrofahrrädern für den Freizeitbereich fördern will.

Text & Foto: John Lamberty