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Chalet explodiert in der Nacht vor Bommeleeër-Prozessauftakt

(str) - Nur wenige Stunden bevor in der Hauptstadt der Bommeleeër-Prozess begann, ist im Ösling ein Chalet explodiert und durch die Detonation und den anschließenden Brand komplett zerstört worden.

Bislang ist nur wenig über den Zwischenfall bekannt, jedoch sorgt er im Norden des Landes seit Tagen für reichlich Gesprächsstoff. In der Nacht vom Sonntag, dem 24. Februar, auf Montag, den 25., soll es gegen 3 Uhr früh zur Explosion am Fischweiher nahe Baschleiden gekommen sein.

Wie wort.lu von einer Einwohnerin aus Baschleiden erfuhr, wurde in der Vergangenheit bereits öfters in das Clubhaus des örtlichen Fischervereins eingebrochen. Deshalb seien dort kaum noch Wertsachen aufbewahrt worden. Da das Chalet nicht an das Stromnetz angebunden sei, habe man sämtliche Gerätschaften mit Gas betrieben.

Kriminalpolizei ermittelt

Der Besitzer habe die Ruine bereits den Erboden gleichgemacht, um schnellstmöglich mit dem Wiederaufbau beginnen zu können.

Informationen von wort.lu zufolge wurde die Kriminalpolizei mit Ermittlungen befasst. Dabei sei keine Hypothese ausgeschlossen worden - auch nicht die eines möglichen Zusammenhangs mit dem Prozessauftakt in der Bommeleeër-Affäre. Als möglicher Ursprung der Explosion wird aber auch ein gasbetriebener Kühlschrank in Betracht gezogen.

Die Pressestelle der Polizei konnte am Montag keine Angaben zu dem Vorfall machen, da die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen befasst wurde und diese somit in der Hand der Justiz lägen.

Der Pressesprecher der Justiz, Henri Eippers bestätigte den Vorfall auf Nachfrage. Gegenüber wort.lu betonte er, die Ermittlungen würden laufen.