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20 Jahre Seniorenresidenz „A Schwalls“ begangen

Am 11. September wurde in Bartringen das 20-jährige Bestehen des Seniorenheims „A Schwalls“ mit einer akademischen Sitzung und einem anschließenden Empfang begangen.

In ihrer Ansprache erinnerte Verwaltungsratspräsidentin Janine Reuland-Schneider an die offizielle Einweihung des Hauses am 11. September 1993 und bescheinigte der damaligen Gemeindeführung Weitsicht und Engagement für die ältere Bevölkerung der Gemeinde Bartringen. Mit dem Bau des immer noch architektonisch ansprechenden Hauses im weiten Rund des drei Hektar großen Parks habe man damals versucht, den vielfältigen Bedürfnissen älterer Menschen in optimaler Weise nachzukommen, betonte die Präsidentin.

Das betreute Wohnen in der Service-Wohnanlage Schwall bietet 42 Wohneinheiten in Form von neun Appartements für Paare und 33 Studios für Einzelpersonen an. Die meisten Menschen entscheiden sich ganz bewusst dazu, dort ihren Lebensabend zu verbringen. Viele Bewohner warten nicht, bis die ersten Gebrechen eintreten, sondern ziehen bei voller Vitalität in die Seniorenresidenz ein und nutzen die breite Palette mit Kulturveranstaltungen sowie altersspezifischen Freizeit- und Fitnessangeboten. Die Wohnform „A Schwalls“ zielt verstärkt darauf ab, die individuellen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und Eigenständigkeit sowie Unabhängigkeit zu stärken.

Marc Fischbach, Präsident der „Confédération des organismes prestataires d’aides et de soins“ (Copas) betonte den Vorbildcharakter des Hauses, was sich in der hohen Nachfrage nach freien Plätzen und der geringen Wechsel bei den Mitarbeitern ausdrücke. Das Quartett „Estro Armonico“ sorgte mit ansprechenden klassischen Interpretationen für eine stilvolle Umrahmung der Feierstunde.

Schöffe Emile Krier überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Bartringen und ging in einem kurzen geschichtlichen Rückblick auf die 20-jährige positive Entwicklung ein. Die Architekten Paul Müller und Jeannot Lorang entwarfen die immer noch modernen seniorengerechten Infrastrukturen im heutigen „Parc du Troisième Âge“. Der Dank der Gemeinde ging an die Mitglieder des Verwaltungsrats und die Mitarbeiter, die das Haus mit viel Einsatz und Liebe beständig weiterentwickelt haben.

Besonders gewürdigt wurde das 20-jährige Engagement der beiden Verwaltungsratsmitglieder Suzette Zimmer-Maroldt und Fernand Philippe sowie der in den 20 Jahren stets zuvorkommende Einsatz von Hausmeister Nico und Mitarbeiterin Muniba. Schöffe Emile Krier überreichte dann einen herrlichen Blumenstrauß an Alice Gerard-Geimer, Catherine Christen-Mathieu, Anny Christen-Todescat, Yvonne Donven-Klopp, Bertha Koch und Marie-Thérèse Wagner-Wiegand, die nunmehr seit 20 Jahren in der Seniorenresidenz Schwall zuhause sind. (c.k.)