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"Hoffnung fir d'Kanner vun d'Tschernobyl asbl" spendet 16.000 € in Weissrussland

Anfang November hatten sich Verantwortliche der Vereinigung "Hoffnung fir d'Kanner vun d'Tschernobyl" nach Weissrussland begeben, um dort verschiedene humanitäre Projekte umzusetzen.

Im Regionalen Krankenhaus in Slavgorod wurden über 10.000 € für dringend benötigtes medizinisches Material investiert. Bei einem Empfang durch die Chefärztin und Direktorin Frau Elena Aksenova wurde die Schenkungsakte unterzeichnet und die Lieferanten wurden bezahlt. Auch nach über 31 Jahren nach dem atomaren Unfall von Tschenobyl treten unverändert schwerwiegende Krankheiten auf, die auf das geschwächte Immunsystem und die andauernde Strahlenbelastung zurück geführt werden können.

Die Spielschule Nr.4 in Slavgorod erhielt pädagogisches Material im Gesamtwert rund 2.100 € , wofür die Direktorin Frau Olga Gaitschukova sich sehr herzlich im Namen der Kinder bedankte.

Ein neues Projekt wurde in der Mittelschule in Higenka eingeleitet, wo Direktor Alexander Stepanov die Delegation von HKT empfing und Material zur Verbesserung verschiedener Infrastrukturen sowie Schulmaterial in Höhe von mehr als 2.000 € erhielt, dies zum Wohl der dort studierenden Kindern und Jugendlichen.

Dazu kamen noch verschiedene kleine Hilfsprojekte in bedürftigen Familien.

Während des Aufenthalts in Weissrussland wurden somit seitens der Vereinsführung insgesamt rund 16.000 € Spendengelder weiter geleitet. Der Dank von "Hoffnung fir d'Kanner vun d'Tschernobyl" gilt letztendlich den grosszügigen und zahlreichen Spendern in Luxemburg.

Georges May