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Ballistische Analyse nicht abgeschlossen
Lokales 06.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Zwischenfall in Fentingen

Ballistische Analyse nicht abgeschlossen

Woher kam die Kugel, die eine 48-jährige Frau auf der Terrasse eines Wohnhauses in Fentingen traf?
Zwischenfall in Fentingen

Ballistische Analyse nicht abgeschlossen

Woher kam die Kugel, die eine 48-jährige Frau auf der Terrasse eines Wohnhauses in Fentingen traf?
Foto: Guy Wolff
Lokales 06.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Zwischenfall in Fentingen

Ballistische Analyse nicht abgeschlossen

Michel THIEL
Michel THIEL
Die Untersuchung, woher das Projektil stammt, das am 24. September eine Frau in Fentingen schwer verletzte, ist noch nicht abgeschlossen. Experten bezweifeln mittlerweile sogar, dass es sich um ein Projektil aus einem Gewehr handelt.

(mth/str) - Die Herkunft des Projektils, das am 24. September in Fentingen eine Frau schwer im Gesicht verletzt hatte, ist immer noch nicht geklärt. Wie Justizsprecherin Diane Klein am Donnerstag auf Nachfrage bestätigte, sind die ballistischen Analysen noch nicht abgeschlossen.

Es gilt fünf Jagdgewehre mit einer Kugel abzugleichen, die den Ermittlern erst seit Montag vorliegt. Es könne noch „länger“ dauern, meinte Klein. Einen Zeitrahmen konnte sie nicht nennen.

Jäger, Schießstand, oder unbekannte Dritte?

Die Untersuchung des aus dem Unterkiefer des Opfers herausoperierten Geschosses soll klären, ob diese aus einer der fünf Jagdbüchsen stammt, die nach dem Zwischenfall beschlagnahmt worden waren.

Jäger waren am besagten Tag in einem Feld in der Nähe des Wohnhauses, auf dessen Terrasse das Opfer getroffen wurde, dabei, Wildschweine zu bejagen. In 1,54 Kilometern Entfernung befindet sich zudem ein Schießstand.

Projektil aus einer Handfeuerwaffe?

Waffenexperten, die Fotos des Projektils begutachten konnten, schließen im Gespräch mit dem "Luxemburger Wort" nicht aus, dass es sich dabei um ein Geschoss aus einer großkalibrigen Handfeuerwaffe handeln könnte – eine These, welche die Jäger entlasten würde, da Kurzwaffen offiziell in Luxemburg bei der Jagd nicht benutzt werden dürfen. In manchen Ländern werden diese allerdings dazu benutzt, angeschossenen Wildtieren einen Fangschuss zu geben.


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