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Zweiter "Turbo-Kreisel "in Planung: Irrgarten soll entlastet werden
Lokales 15.12.2015

Zweiter "Turbo-Kreisel "in Planung: Irrgarten soll entlastet werden

Zähfluss und Staus gehören am Irrgarten-Kreisverkehr zum Alltag.

Zweiter "Turbo-Kreisel "in Planung: Irrgarten soll entlastet werden

Zähfluss und Staus gehören am Irrgarten-Kreisverkehr zum Alltag.
Foto: Guy Jallay
Lokales 15.12.2015

Zweiter "Turbo-Kreisel "in Planung: Irrgarten soll entlastet werden

Für Autofahrer ist der Kreisverkehr Irrgarten eine Plage. Ein "Turbo-Rond-Point" soll künftig für eine teilweise Entlastung sorgen.

(ml) - Nach dem Serra-Kreisel soll künftig auch der Irrgarten zu einem "Turbo Rond-Point" mit Ampeln umgebaut werden. Dies bestätigte Nachhaltigkeitsminister François Bausch gegenüber RTL. Vor allem während des Berufsverkehrs ist der Irrgarten-Kreisverkehr völlig überlastet.

Seit längerem wurden Studien durchgeführt, um sicherzustellen, wie man die derzeitige Lage verbessern kann. Der "Turbo-Rond-Point" sei die Lösung, die am schnellsten und am wirksamsten verwirklicht werden könne, heißt es. Andere Varianten wie z. B. Unterführungen wurden auch analysiert. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie wesentlich komplizierter seien.

Derzeit wird das Projekt von der Straßenbauverwaltung ausgearbeitet. Die endgültigen Pläne dürften im kommenden Monat oder im Februar vorliegen. Die Bauarbeiten sollen frühstens im Herbst 2016 beginnen.

Bei einem "Turbokreisel" sind im Unterschied zur derzeitigen Regelung die Fahrtrichtungen schon vor der Einfahrt streng vorgegeben. Im Kreisverkehr selbst kann die Spur nicht mehr gewechselt werden. Hierdurch soll der Verkehr zielgerichteter und schneller durch den Kreisel fließen.

Minister Bausch warnt jedoch davor, sich allzu große Hoffnungen zu machen. Die Umbauarbeiten am Irrgarten würden kein Wunder bewirken. Das Straßennetz sei einfach überlastet. Deshalb müsse man in den kommenden Jahren verstärkt in den öffentlichen Transport investieren. 


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