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Kurzmeldungen Lokales 11.05.2019

Zwei Unfälle in der Nacht

(na) - In der Nacht zum Samstag ist es gegen 2.15 Uhr zu einem Unfall mit einem Wagen auf der A13, zwischen Ehleringen und der Ausfahrt Esch/Lankelz, gekommen. Ein Insasse wurde verletzt. Vor Ort waren ein Krankenwagen aus Esch/Alzette und die Rettungskräften aus Esch und vom Sadiff (Sassenheim-Differdingen).

Ein zweiter Unfall ereignete sich gegen 3 Uhr in der Rue d'Arlon in Mersch. Hier waren zwei Autos drin verwickelt. Eine Person wurde verletzt. Vor Ort war ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Rettungskräfte aus Mersch und Lintgen. 


Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:32

Geschnittene Laugenbrezel kann Metallfäden enthalten

(SH) - Wer auf den Esso-Tankstellen in Remerschen, Düdelingen, Steinfort, Echternach und Heiderscheid geschnittene Laugenbrezel der Marke Hiestand gekauft hat, sollte unter Umständen vom Konsum absehen. 

Einige Produkte könnten nämlich Metallfäden enthalten. Deshalb wurde das Produkt zurückgerufen. Betroffen sind Packungen der "Laugenbrezel, geschnitten" der Marke Hiestand mit Mindesthaltbarkeitsdatum zum 29. März 2020 und 26. Mai 2020 und Produktionsdatum zwischen dem 1. Oktober und 28. November 2019. 

Wer bereits ein betroffenes Produkt gekauft hat, sollte vom Verzehr absehen.

Kurzmeldungen International Heute um 13:32

16 Tote: Opfer-Suche nach Brand in Odessa abgeschlossen

(dpa) - Knapp anderthalb Wochen nach dem Brand in einer Hochschule in der ukrainischen Hafenstadt Odessa hat die Polizei die Suche nach Vermissten beendet. 16 Menschen starben demnach, berichtete die Tageszeitung „Westi“ am Freitag.

Zwei Opfer starben im Krankenhaus. 14 Leichen wurden am Brandort gefunden. Etwa 30 Menschen wurden verletzt. Die Aufräumarbeiten dauerten am Freitag noch an. Das Feuer war vergangene Woche Mittwoch in einer Fachoberschule ausgebrochen. Die Brandursache ist unbekannt. Medienberichten zufolge gab es keine Feuerlöscher in dem mehrstöckigen Gebäude.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:53

Jugendlicher überfallen: Polizei gelingt Festnahme

(SC) - Am Mittwochabend gegen 20 Uhr ging bei der Polizei in Luxemburg-Stadt ein Anruf ein. Ein Jugendlicher schilderte den Beamten, wie er soeben in der Nähe der Seilbahn Pfaffenthal von einer Person mit einem Schlagring bedroht worden war. Der Unbekannte hatte den Minderjährigen außerdem dazu aufgefordert, ihm seine Wertgegenstände auszuhändigen.

Der Jugendliche händigte seine Wertsachen aus und der Dieb verschwand in der Tram. Nach einer kurzen Fahndung konnte die Polizei den Mann im Raum Kirchberg ausfindig machen - auch das Diebesgut wurde von den Beamten sichergestellt.

Bei einer Körperuntersuchung des Verdächtigen fanden die Beamten außerdem den Schlagring, sowie eine geringe Menge Marihuana. Die Polizei informierte die Staatsanwaltschaft, die daraufhin die Festnahme des Mannes anordnete. Er wurde am Donnerstagmorgen einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:50

Diebstähle und Einbrüche am Donnerstag

(SC) - Wie die Polizei am Freitagmorgen meldet, wurde in Luxemburg am Donnerstag zweimal eingebrochen.

Am späten Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr wurden den Beamten verdächtige Personen in einem Wohnhaus in Echternach gemeldet. Eine Polizeistreife machte sich auf den Weg, um der Meldung auf den Grund zu gehen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass in dem Gebäude in der Rue Krunn tatsächlich ein Einbruch stattgefunden hatte. Von den Einbrechern fehlt jedoch nach wie vor jede Spur. 

Am frühen Freitagmorgen gegen 4 Uhr wurde in einer Tankstelle in Schengen bei einem Einbruch der Alarm ausgelöst. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass im Verkaufsraum der Tankstelle auf der Route du Vin mehrere Flaschen zu Bruch gegangen und Zigarettenstangen entwendet worden waren.

In beiden Fällen wurden Ermittlungen aufgenommen.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:00

Esch/Alzette: Fußgänger angefahren

In Esch/Alzette wurde am Freitagmorgen gegen 6 Uhr ein Fußgänger in der Rue d'Audun von einem Auto angefahren und leicht verletzt.

Gestern

EU-Budget: Entscheidung vertagt

(dpa/jt) - Der neue EU-Ratspräsident Charles Michel soll die Verhandlungen über den siebenjährigen europäischen Finanzrahmen vorantreiben. Das haben die EU-Staats- und Regierungschefs beim Brüsseler Gipfel am späten Donnerstagabend beschlossen, wie Michels Sprecher per Twitter mitteilte. Eine endgültige Entscheidung soll erst im nächsten Jahr fallen.

Die EU-Staaten müssen im Laufe des kommenden Jahres einen Finanzrahmen für die Zeit von 2021 bis 2027 vereinbaren. Auf dieser Grundlage wird dann später über die jährlichen Budgets entschieden.

Die EU-Kommission hatte einen Haushaltsrahmen in Höhe von 1,11 Prozent der gemeinsamen Wirtschaftskraft vorgeschlagen. Deutschland, Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben. Ein finnischer Kompromissvorschlag von 1,07 Prozent fand kaum Unterstützung. Das EU-Parlament will ohnehin viel mehr Geld, nämlich 1,3 Prozent. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Die Diskussionen um das zweite Gipfelthema, die Klimaneutralität, zogen sich am Donnerstagabend hingegen noch in die Länge. Es gibt Uneinigkeit in der Runde der EU-27 (Briten-Premier Boris Johnson ließ sich vertreten, Anm.), wie das Klimaziel bis 2050 erreicht werden soll.

Kurzmeldungen Panorama 12.12.2019

„Ocean-Cleanup“ will Plastikmüll zu Produkten verarbeiten

(dpa) - Das Projekt „The Ocean Cleanup“ zur Säuberung der Weltmeere will eingesammelten Plastikmüll zu Produkten verarbeiten und mit dem Verkaufserlös die Umweltinitiative weiter finanzieren. Dies teilte der Leiter der Organisation, der Niederländer Boyan Slat, am Donnerstag im kanadischen Vancouver mit.

Der 25-jährige Öko-Unternehmer präsentierte bei der Vorstellung der Pläne 60 große, mit Plastikmüll gefüllte Säcke. Dies seien die ersten Ergebnisse ihrer Säuberungsaktion mit einem Plastikmüllfänger im Pazifik. Nach den Plänen des gemeinnützigen Unternehmens sollen erste Recycling-Produkte im September 2020 auf den Markt kommen. Der Verkaufserlös werde zu 100 Prozent in das Projekt gesteckt, sagte Slat.

Der Niederländer teilte gleichzeitig mit, dass mit „System 002“ die nächste Phase des Projekts vorbereitet werde. Ziel sei es, im größeren Umfang Sammelvorrichtungen für Plastikmüll im sogenannten Great Pacific Garbage Patch (deutsch: Großer Pazifikmüllfleck) zwischen Kalifornien und Hawaii zu installieren. Bei diesem Strömungswirbel sollen sich nach Schätzungen von Wissenschaftlern 1,8 Billionen Plastikteile sammeln.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Wegen Streiks: kaum Züge nach Frankreich

(SH) - Bei den Streiks in Frankreich ist kein Ende in Sicht. Das hat auch Auswirkungen auf den Eisenbahnverkehr. Die französische Eisenbahngesellschaft rät ihren Kunden gar, am Freitag keine Zugreisen zu planen.

Zwischen Luxemburg und Paris wird am Freitag denn auch kein TGV zirkulieren. Zwischen Metz und der französischen Hauptstadt werden nur zwei Züge je Richtung fahren.

Auch die regionalen Linien werden durch den Streik beeinflusst. So sollen am Freitag auf der Linie Nancy - Metz - Luxemburg nur 62 von 191 Zügen fahren. Auf der Linie Longwy - Rodange - Luxemburg sollen es deren 30 sein.

Weitere Informationen auf der Homepage der SNCF.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Unfall: Stau auf der A3

(TJ) - Nach einem Unfall in Höhe der Aire de Berchem staut sich der Verkehr ab dem Gaspericher Kreuz in Richtung Frankreich.

Ersten Informationen zufolge sind zwei Fahrzeuge kollidiert und die Überholspur ist blockiert. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Kurzmeldungen Wirtschaft von Thomas KLEIN 12.12.2019

Ex-Freeport-Chef Bouvier freigesprochen

Yves Bouvier, der ehemalige Chef und Initiator des Freeport Luxembourg, ist einem Bloomberg-Bericht zufolge von einem monegassischen Gericht  vom Verdacht des Betrugs und der Geldwäsche freigesprochen worden.

Der Schweizer Kunsthändler hatte dem russischen Milliardär Dmitry Rybolovlev, dem Eigentümer des AS Monaco, mehrere Werke von Künstlern wie Gustav Klimt und Rene Magritte verkauft. Daraufhin Rybolovlev beschuldigte Bouvier 2015, über eine Milliarde Euro zu viel für die Bilder veranschlagt zu haben. 

Der Vorwurf führt schließlich zu Verhaftung des Schweizers in Monaco. Anwälte des russischen Milliardärs erklärten sofort, dass sie Berufung einlegen würden.  

EU-Unterhändler einigen sich auf Arbeitsbedingungen für Fernfahrer

 (dpa) - Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben eine vorläufige Einigung zu besseren Arbeitsbedingungen für Fernfahrer erzielt. Das verlautete am Donnerstag aus EU-Kreisen in Brüssel. Demnach sollen künftig die rund zwei Millionen Fernfahrer in Europa ihre wöchentlichen Ruhezeiten nicht mehr in der Kabine verbringen dürfen.

Die Fahrer sollen zudem das Recht bekommen, alle drei Wochen nach Hause zu kommen. Zudem sollen die Regeln für die sogenannte Cabotage angepasst werden - gemeint sind Nebentransporte, die Spediteure in einem Markt außerhalb ihres eigenen EU-Landes anbieten. Erlaubt bleiben maximal drei Fahrten binnen sieben Tagen. Danach soll künftig eine viertägige „Abkühlphase“ folgen, also eine Pause für den Lastwagen in dem Land.     

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Fußgänger angefahren: Termin vor dem Untersuchungsrichter

(SH) - Gegen 7.40 Uhr hatte ein Fahrer am Donnerstag bei einem Fußgängerüberweg in Ellingen einen Passanten erfasst, der daraufhin leicht verletzt wurde.

Der Fahrer hatte zwar die Flucht ergriffen, die Fahndung nach ihm verlief jedoch erfolgreich, sodass er in Remich angetroffen werden konnte. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme des Unfallverursachers an, der am Donnerstagnachmittag dem Untersuchungsrichter vorgeführt wurde.

Staatsanwaltschaft und Polizei erinnern daran, dass jede Person, die auf öffentlicher Straße in einen Unfall verwickelt ist und nicht an Ort und Stelle bleibt, mit einer Gefängnisstrafe von acht Tagen bis zu drei Jahren sowie mit einer Geldstrafe von 500 bis 10.000 Euro bestraft werden kann.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Einbrecher und Dealer festgenommen

(TJ) - Die Polizei konnte am Mittwoch zwei Ganoven das Handwerk legen. Die erste Festnahme geht auf die Mittagszeit zurück: Gegen 12 Uhr war aus Reckingen ein Einbruch gemeldet worden. Im Laufe der Fahndung konnte wenig später ein Mann gestellt werden, der offenbar Diebesgut bei sich trug. Er hatte zudem Wertsachen bei sich, die aller Wahrscheinlichkeit nach von einem anderen Einbruch - in Leudelingen - stammten. Er kam in Gewahrsam und wurde am Donnerstag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Am Abend beobachtete man in der Avenue de la Gare, wie ein Mann offenbar Drogen verkaufte. Er konnte ebenfalls wenig später dingfest gemacht werden. Auch er hatte am Donnerstag ein Rendezvous mit dem Untersuchungsrichter. Gegen drei weitere Personen wurden im Zusammenhang mit diesem Vorfall eine Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 12.12.2019

Bettel: Müssen beim EU-Haushaltsrahmen ambitioniert sein

(dpa) - Im Streit um den EU-Haushaltsrahmen der Jahre 2021 bis 2027 hat Premierminister Xavier Bettel von seinen Amtskollegen höhere Bereitschaft zu Gemeinschaftsausgaben gefordert. "Wir können nicht große neue Herausforderungen und Aufgaben beschließen und dann nicht das Geld haben, sie umzusetzen", sagte Bettel vor dem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel. "Die Herausforderungen sind groß, wir müssen ambitioniert sein." Mit dem finnischen Vorschlag sei er nicht zufrieden.

Die Verhandlungen über den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen von 2021 bis 2027 gestalten sich schwierig. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, jedes Land solle 1,11 Prozent seines Bruttonationaleinkommens in den Gemeinschaftshaushalt zahlen. Deutschland sowie Länder wie Österreich und die Niederlande wollen jedoch maximal 1,0 Prozent ausgeben.

Finnland, das derzeit die Ratspräsidentschaft innehat, hatte als Kompromiss ein Budget von 1,07 Prozent der Wirtschaftsleistung vorgeschlagen. Die Debatte ist auch deshalb schwierig, weil einerseits neue EU-Aufgaben finanziert werden sollen, andererseits aber nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens Milliarden Euro fehlen werden.

Kurzmeldungen Panorama 12.12.2019

Trier: 29-Jährige verfolgt randalierende Jugendliche

(dpa/lrs) - Eine 29-jährige Frau hat in Trier zwei Jugendliche verfolgt, die ein Auto beschädigt hatten und einen Obdachlosen angreifen wollten. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte die Frau am Mittwochabend die Jugendlichen zunächst aus ihrem Küchenfenster dabei beobachtet, wie sie ein Auto beschädigten.

Die Frau lief nach draußen und nahm die Verfolgung auf, in deren Verlauf die beiden Täter einen obdachlosen Mann attackieren wollten. Daraufhin schrie die Frau die beiden an und konnte schließlich einen Radfahrer sowie einen Polizeibeamten in Zivil auf die Situation aufmerksam machen. Gemeinsam konnten sie die Jugendlichen überwältigen.

Polizei will Opfer auf Vulkaninsel am Freitag bergen

(dpa) - Nach tagelangem Warten wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs will die neuseeländische Polizei die mutmaßlich acht Todesopfer auf der Vulkaninsel White Island nun an diesem Freitag bergen. Dies teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag in der Hauptstadt Wellington mit. Bei dem Ausbruch von Neuseelands aktivstem Vulkan am Montag kamen nach einer bisher inoffiziellen Bilanz 16 Menschen ums Leben. Dazu gehören auch die Toten auf der Insel. Zwei Verletzte starben in der Nacht.

Mehrere Verletzte schweben noch in Lebensgefahr. Insgesamt 21 Menschen wurden am Donnerstag wegen teils schweren Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Den Gesundheitsbehörden zufolge sind 16 davon in einem "kritischen Zustand". Die Gefahr eines neuen Ausbruchs ist Experten zufolge immer noch nicht gebannt. In den vergangenen Tagen wuchs jedoch der Druck von Angehörigen, die Toten von der Insel zu holen. Befürchtet wird, dass sie bei einer neuen Eruption für immer verschwunden sein könnten.

Vorgestern

Kurzmeldungen Kultur 11.12.2019

Sarajevo und Kosovo erklären Handke zur unerwünschten Person

(dpa) - Die Republik Kosovo und der bosnische Kanton Sarajevo haben den frisch gebackenen Literaturnobelpreisträger Peter Handke zur persona non grata (unerwünschten Person) erklärt. Er habe diese Maßnahme wegen der Unterstützung ergriffen, die der österreichische Schriftsteller dem serbischen Führer Slobodan Milosevic (1941-2006) und „seiner genozidalen Politik im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina zuteil werden ließ“, teilte der kosovarische Außenminister Behgjet Pacolli am Mittwoch über Twitter mit.

„Er (Handke) und das Nobelpreis-Komitee haben gegenüber den Opfern des Genozids Respektlosigkeit gezeigt“, twitterte Pacolli weiter. Ähnlich äußerte sich das Parlament des Kantons Sarajevo in einer Entschließung am selben Tag: „Die Verleihung des Nobelpreises an einen solchen Mann stellt eine erneute Beleidigung der Opfer und aller frei denkenden Menschen auf der Welt dar.“

Handke hatte am Dienstag in Stockholm den Nobelpreis für sein literarisches Schaffen entgegengenommen. Kritiker werfen ihm seine Nähe zu führenden serbischen Nationalisten und die Relativierung der Kriegsverbrechen der serbischen Seite in den jugoslawischen Zerfallskriegen der 1990er Jahre vor.



Spaniens König beauftragt Sánchez mit Regierungsbildung

(dpa) - Gut einen Monat nach der Parlamentsneuwahl in Spanien hat König Felipe VI. den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez mit der Bildung der neuen Regierung beauftragt. Der Monarch habe nach zweitägigen Konsultationen mit den Parteichefs den Sozialisten Sánchez als Kandidaten vorgeschlagen, sagte Parlamentspräsidentin Meritxell Batet in Madrid.

Der Termin für die Wahl im Parlament steht derweil noch nicht fest. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Sánchez sich noch in diesem Jahr im Parlament zur Wahl stellen wird - bisher hat er nicht die nötigen Stimmen hinter sich gebracht, um sich dort durchzusetzen. Die Sozialistische Arbeiterpartei des 47-Jährigen hatte die Wahl Ende April klar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verfehlt.

Bei der Wahl des Ministerpräsidenten im spanischen Parlament benötigt der Kandidat in der ersten Runde eine absolute Mehrheit der Ja-Stimmen. Im zweiten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit.

20 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Dänemark

(dpa) - Die dänische Polizei hat bei einem großen Anti-Terror-Einsatz an verschiedenen Orten im Land insgesamt rund 20 Verdächtige festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Utensilien zur Herstellung von Sprengstoff beschafft sowie versucht zu haben, an Schusswaffen zu gelangen, wie die Kopenhagener Polizei und der dänische Inlandsnachrichtendienst PET am Mittwoch bekanntgaben. Mehreren von ihnen werde Terrorismus vorgeworfen, sagte Kopenhagens Polizeichef Jørgen Bergen Skov am frühen Abend vor Journalisten. Auf freiem Fuß befinde sich keiner mehr.

Nach Polizeiangaben bestand der Verdacht, dass ein Terrorangriff mit einem „militanten, islamistischen Motiv“ vorbereitet werde.


Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

Politologe Kies wird Verwaltungsrat bei 100,7

Der Regierungsrat hat am Mittwoch den Politologen Raphaël Kies als Verwaltungsrat des Radiosenders 100,7 nominiert. Der 46-jährige Kies arbeitet als Forscher für die Uni Luxemburg und die Freie Universität Brüssel (ULB). Er ist zudem Autor des Luxemburg-Kapitels im jährlichen "Media Pluralism Monitor", der die Medienvielfalt in den 28 EU-Staaten untersucht. 

Vor kurzem hatte die Regierung mit der früheren Gréng-Abgeordneten Renée Wagener eine weitere neue Verwaltungsrätin für 100,7 bestimmt. Neue Präsidentin des Verwaltungsrats soll die Ethnologin Véronique Faber werden, wie bereits Ende November bekannt wurde. Laurent Loschetter war davor überraschend als Vorsitzender des Gremiums zurückgetreten.

Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

RTL-Journalistin erhielt anonymen Drohbrief

(LW) - Der Journalistenverband ALJP verurteilt die Bedrohung gegen die RTL-Journalistin Annick Goerens aufs Schärfste. Das teilte die ALJP am Mittwoch in einer Pressekommuniqué mit. 

Wer Journalisten bedrohe, bedrohe die Pressefreiheit und letztendlich die Demokratie. Der Verband fordert die Polizei und die Staatsanwaltschaft auf, alles zu unternehmen, um die Tat aufzuklären. Annick Goerens erhielt einen anonymen Drohbrief, nachdem eine RTL-Reportage über den Filmfonds veröffentlicht worden war.

Kurzmeldungen Panorama 11.12.2019

Trier: 200 Kg schwerer Tresor im Wald entdeckt

(SC) - Im Trierer Stadtteil Kernscheid entdeckte ein Mann am Sonntagmorgen einen großen Tresor in einem Waldstück. Die Beamten folgten dem Hinweis und fanden den rund 200 Kilogramm schweren, aufgebrochenen Tresor.

Kurze Zeit später ging beim Polizeipräsidium Trier ein weiterer Anruf ein. Ein Post-Container im Stadtteil Olewig wurde am Wochenende von Unbekannten  geknackt und der Tresor entwendet.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass mehrere Täter den 200 Kg schweren Tresor geraubt und entsorgt haben müssen. Der entwendete Tresor wurde anschließend in dem Waldstück bei Kernscheid geöffnet. Die Täter ließen Briefmarken und Bargeld mitgehen.

Die Polizei ermittelt in dem Fall und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen.

Angst vor neuem Ausbruch: Vulkaninsel bleibt gesperrt

(dpa) - Wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs bleibt die neuseeländische Vulkaninsel White Island weiterhin gesperrt. Den Bergungsteams gelang es auch am Mittwoch nicht, die vermutlich noch acht Toten von der Insel zu holen. Die Leiterin des nationalen Zivilschutzes, Sarah Stuart-Black, sprach von einer „höchst tragischen Situation“, nicht nur für die Hinterbliebenen.

Bei dem Ausbruch am Montag kamen nach einer bisherigen inoffiziellen Bilanz 14 Menschen ums Leben. Mehrere Inselbesucher schweben in Lebensgefahr. Am Mittwoch wurden noch insgesamt 30 Verletzte wegen ihrer Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Darunter sind auch vier deutsche Neuseeland-Urlauber. Wie schlimm die Bundesbürger verletzt sind, ist unklar.

Die Polizei hat schon länger keine Hoffnung mehr, auf der Insel 50 Kilometer vor der Küste noch Überlebende zu finden. Polizei-Vize John Tims sagte, seine Leute stünden bereit, auf White Island zu gehen. Derzeit sei es aber zu gefährlich. Nach Angaben des Geoforschungszentrums GNS liegt die Gefahr neuer Eruptionen bei mehr als 50 Prozent.

Der Arzt Peter Watson sagte, die Verletzten seien dringend auf Hilfe angewiesen. Die meisten würden künstlich beatmet. Bei einigen seien 90 bis 95 Prozent der Hautoberfläche verbrannt. Die Hälfte der 47 Inselbesucher stammte aus Australien. Andere kamen aus China, den USA und Großbritannien.

Kurzmeldungen Lokales 11.12.2019

Zwei Verletzte in Unfällen am Dienstagabend

(SC) - Am Dienstagabend kam es in der Rue de Bouillon in Luxemburg-Stadt zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Bei der Kollision, die sich gegen 17.30 Uhr ereignete, wurde eine Person leicht verletzt. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt waren vor Ort.

Rund eine halbe Stunde später, gegen kurz nach 18 Uhr, verunfallte ein Auto in der Straße Burrebeerig in Noertringen. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Hosingen, Ettelkbrück, Wiltz und Winseler waren zur Stelle.